SUV-Van-Euro-Mix im Test

Wasserdichte Wannen im Fahrzeugboden, ein verstecktes Staufach unter der Sitzfläche des Beifahrersitzes: Der neue Dodge Journey hat ganz spezielle Qualitäten. Ein Familienauto durch und durch will er sein und dabei mit ein wenig Extrovertiertheit glänzen. Wir haben uns den Wagen mit 140-PS-Diesel zum Test vorgenommen.

Mit Charakter
Eckig sieht er schon aus und sein Fadenkreuz-Grill mit Widderkopf ist ein überaus markanter Tupfer im Straßenbild. Der Journey schließt die Lücke, die der Wegfall des Voyager der Schwestermarke Chrysler reißt. Chrysler hat nur noch den riesigen Grand Voyager im Programm. Für Dodge soll das neue Modell zum wichtigsten Fahrzeug werden, noch vor dem bereits gut laufenden Caliber. Und genauso kommt der Journey von außen auch daher: Ein Caliber von etwas größerem Kaliber. Dabei wirkt der Wagen nicht kalt-bedrohlich sondern eher erfrischend emotional – nicht so unterkühlt wie eines von Monika Lierhaus` Fußballinterviews.

Klapp- und Stauraumkessel
Den Journey gibt es als Fünfsitzer oder optional als 5+2-Sitzer. Das Gestühl ist bequem und nervt auch nicht auf langen Strecken. Der Beifahrersitz lässt sich zu einer Ebene umklappen, was den Transport von langen Gegenständen im doppelten Sinne erleichtert: zum einen passen ganze Surfbretter in den Wagen, zum anderen könnte ein Passagier in der zweiten Reihe seine Beine auf dieser Ebene austrecken. Die Sitzfläche des Beifahrersitzes lässt sich hochklappen, was ein ,Geheim"-Fach freigibt. Immerhin sind dort be...