Gimme five: Fünfsitziger und fünftüriger Chevrolet Spark

Beat, Groove und Trax: Erinnern Sie sich noch an die Chevrolet-Studien aus dem Jahr 2007? Damals durften Messebesucher darüber abstimmen, welches Auto am besten gefällt. Sieger wurde der Beat, und so kommt das Fahrzeug im März 2010 auf den Markt – allerdings unter dem Namen Spark. Das Auto tritt als Nachfolger des Matiz an, der im Laufe des Jahres 2010 ausläuft. Wie der Matiz ist der Spark ein fünfsitziger Fünftürer. Die hinteren Türen sind aber optisch geschickt verborgen. Mit einer Länge von 3,64 Meter gehört der Spark zu den Kleinstwagen à la Fiat 500 oder Suzuki Splash. Optisch erinnert er mit seinen scharfen Kanten und Spitzen eher an Letzteren, und mit 1,52 Meter Höhe liegt er wie der Splash über dem Klassendurchschnitt.

Zwei Benziner
Im Spark kommen zwei Vierzylinder-Benziner zum Einsatz: der 1,0-Liter aus dem Matiz und der 1,2-Liter aus dem Aveo. Auf einen Diesel verzichtet Chevrolet von vornherein – der ergibt bei einem Stadtauto wegen der typischerweise geringen Laufleistung auch wenig Sinn. Eine Autogas-Variante soll aber im Laufe des Jahres 2010 kommen. Wir fuhren beide Aggregate, die ab Start verfügbar sind. Vom 68 PS starken Einstiegsmotor waren wir schon nach der ersten Viertelstunde enttäuscht: Der Vortrieb ist einfach zu gering, wovon auch der Sprintwert von 15,5 Sekunden zeugt. Für Fahrer, die sich ausschließlich in der Stadt bewegen, mag der Einliter ausreichend sein. Doch wer zumindest ab und zu auf Landstraßen und Autobahnen fährt, wählt besser den stärk...