Gelegenheits-Offroader: Neuer Chevrolet Captiva im Test

Längenfeld (Ötztal/Österreich), 7. Februar 2011 – Anfahren auf schneebedeckten Steigungen, kein Problem. Plötzliches Ausweichen auf der weißen Pracht, das Auto bleibt trotzdem gut beherrschbar. Einen rutschigen Hang hinunterfahren, dank Bergabfahrhilfe gefahrlos möglich. Bei der Vorstellung des gelifteten Chevrolet Captiva haben uns Experten des österreichischen Automobilclubs ÖAMTC in den Alpen auf rund 2.000 Meter Höhe gezeigt, was das Kompakt-SUV mit Allradantrieb alles kann. Und in der Tat: Wen es häufiger in die Berge oder in unbefestigtes Gelände zieht, der kann sich auf den Captiva verlassen. In der Regel wird das offroad-fähige Auto jedoch eher auf herkömmlichen Straßen zu finden sein.

Wuchtigere Front
Optisch wurde der Captiva, der weitgehend identisch mit dem Opel Antara und dem Holden Captiva ist, stärker an das aktuelle Chevrolet-Design angepasst. Die Front, die im Vergleich zum Vorgänger nun deutlich wuchtiger wirkt, wird durch breitere Scheinwerfer und einen größeren, zweigeteilten Kühlergrill geprägt. Weitere Modifikationen umfassen eine neue Motorhaube, andere vordere Kotflügel sowie in die Außenspiegel integrierte Seitenblinker. Das Heck bleibt nahezu unverändert. Lediglich in der Topausstattung LTZ kommen jetzt durchsichtige Abdeckungen für die Rückleuchten zum Einsatz.

Aufgewertetes Interieur
Der Innenraum des Captiva hinterlässt einen edleren Eindruck als bisher – was der Verwendung hochwertigerer Materialien geschuldet ist. Das Armaturenbrett und die ...