To Bi or not to Bi: BMW Alpina B3 Biturbo Limousine im Test

Bereits seit 1983 ist Alpina aus Buchloe im Allgäu beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg als eigenständiger Hersteller eingetragen. In enger Zusammenarbeit mit BMW werden kleine, aber feine Serien von sportlichen Exklusiv-Fahrzeugen gefertigt. Das geht soweit, dass die Allgäuer die Komponenten zur Montage in die Werkshallen nach München liefern und dann das Fahrzeug zur Auslieferungsvorbereitung zurückerhalten. Wir haben die BMW Alpina B3 Biturbo Limousine auf Herz und Nieren getestet.

Auf Basis des BMW 335i
Als Basis für den B3 Biturbo dient der 306 PS starke BMW 335i. Der Reihensechszylinder des Alpina bringt es immerhin auf 360 PS bei einem Drehmoment von 500 Newtonmeter. Beim kleinen Bruder 335i zerren wie auch beim 420 PS starken BMW M3 ,lediglich" 400 Newtonmeter an der Kurbelwelle. Letzterer muss sich wohl oder übel trotz 60-Mehr-PS mit dem Buchloer Geschoss vergleichen lassen. Der Alpina schafft den 100-km/h-Sprint in 4,8 Sekunden, der M3 ist mit 4,9 Sekunden minimal langsamer. In Bezug auf die Höchstgeschwindigkeit geht der Punkt ebenfalls an die Allgäuer. Deren Vertreter rennt auf der Autobahn bis Tempo 285, während dem M3 bei 250 km/h die elektronischen Fesseln angelegt werden.

Zwei Turbolader sorgen für Agilität
Anders als BMW beim M3 vertraut Alpina beim Triebwerk nicht auf das Hochdrehzahlkonzept, sondern auf zwei Turbolader. Das hat im Falle des Allgäuers den Vorteil, dass die Leistung deutlich früher anliegt als beim Hochleistungs-3er von BMW. Beim B3 Bitur...