7.508 Kilometer im Schweden

Jeder in der Redaktion wollte ihn fahren: den Volvo XC90 D5 AWD, der für drei Monate unser überaus beliebter Dauergast war. Vor allem wenn Anhänger im Spiel waren, die anstehenden Reisen etwas weiter gingen oder Begleiter für abenteuerliche Aufgaben gesucht wurden. Stets hat man um die Gunst des großen und schönen Schweden-SUVs buhlen müssen. Was wir mit dem 235 PS starken Diesel-Topmodell samt Allradantrieb und Achtgang-Automatik erlebt haben? Drei ,typische" Alltagsgeschichten würden wir Ihnen nach drei Monaten gerne zum Besten geben ...

Geschichte 1: Anhänger und Rennwagen
Ein Kollege hat einen Seat Leon Cup Racer. Richtig cooles Teil. Leider gibt es dafür keine Straßenzulassung. Von seinem Zuhause aus sind es rund 50 Kilometer bis zum Nürburgring. Da kam der XC90 ins Spiel. Der hatte nämlich eine ausfahrbare Anhängerkupplung. Knöpfchen im Kofferraum drücken: Plopp – schon fällt der Knauf aus der Heckschürze. So ging es erst auf die A1, dann die A48 hoch und schließlich noch ein paar Kilometer Landstraße entlang. Der Volvo lief, glitt, schwebte durch die Eifel. Komfortabel ist er, keine Frage. Am Ring musste jetzt nur noch das Einfahrtticket gescannt werden. Warum uns der Ordner nachlief? ,Sie müssen noch 50 Euro für den Hänger hinterlegen." Hänger? Glatt vergessen. Der XC90 ist also auch mit einem Anhänger samt Rennauto drauf nicht aus der Ruhe zu kriegen. Sein Fehler. Und wirklich so passiert.

Geschichte 2: Stau, leere Autobahnen, enge Gassen
Dann gab es viele Freitage...