Frischluft-Stufen mit GTI-Motor

Bitte bitte geh' nicht kaputt. Das Dach öffnet sich und eine unüberschaubare Anzahl von Bauteilen klappt und schiebt sich ineinander. Der ganze Mechanismus sieht wahnsinnig kompliziert aus – im VW Eos. Wir sind im 2.0 TSI mit 210 PS unterwegs. Das Klappdach-Cabrio ist sogar serienmäßig mit einem Glasschiebedach ausgerüstet. Hier unsere Frischluft-Erfahrungen.

Unaufdringlich
Mit dem Facelift Ende 2010 wurde der Eos in den aktuellen VW-Markenauftritt hineingeglättet. Die Rundelemente aus Front- und Heckscheinwerfern sind verschwunden und der Grill mit seinen drei Querstreben sorgt ebenfalls dafür, dass der Eos jetzt ruhig und dezent wirkt. Das Klappdach öffnet und schließt jeweils in 25 Sekunden. Das dabei nach hinten aufschwingende Heckteil kann nicht gegen eine Wand oder ein hinter uns parkendes Auto stoßen – Sensoren erkennen das Hindernis und stoppen den Klapp-Vorgang.

Frischluft bis zum Abwinken
Ein Cabrio ist nur für einen Zweck gemacht: offen fahren. Also öffnen wir das Dach, wann immer dies möglich ist. Alle Seitenscheiben lassen sich per Knopfdruck gleichzeitig versenken, das 320 Euro teure Memmen-Windschott bleibt ohnehin im Kofferraum. Es wird zugig in der Kabine, aber nicht so schlimm, wie wir vermutet haben. Und wird es draußen feuchtkalt, finden wir die Seitenscheiben und das Schott gar nicht mehr so memmenmäßig – jetzt wollen wir lieber gesund bleiben. In der Konfiguration Scheiben und Windschott hoch können wir 180 km/h fahren, ohne dass uns der Wind stört – n...