Toyotas Cross-Nummer: Urban Cruiser im Test

Er sieht tatsächlich robust aus mit seinem optionalen Pseudo-Unterfahrschutz. Innen das gleiche Bild: Alles wirkt unzerstörbar, abwaschbar, wie in einer kommunalen Einrichtung. Toyota bringt jetzt den in Japan seit 2007 herumfahrenden ,Ist" als ,Urban Cruiser" nach Europa. Der Wagen basiert auf der zweiten Generation des Yaris und wird seit 2008 in den USA unter Toyotas Coolness-Markenableger Scion als ,xD" vermarktet. Während die Front des Scion xD anders aussieht als die des Urban Cruiser, unterscheidet sich der ,Ist" nur durch sein Markenlogo von den europäischen Modellen. Wir haben die frontgetriebene Benzin-Variante des Urban-Cruiser getestet.

Geschrumpftes SUV
Der Urban Cruiser sieht aus wie ein SUV, das zu heiß gewaschen wurde. Auf Fotos kommt er noch recht groß daher, vor ihm stehend sehen wir ihm seine Winzigkeit schon an. Hier geht es nur um die Optik: Der Unterfahrschutz vorne und hinten ist ein Fake, den man besser nicht genauer unter die Lupe nimmt. Stabilität und Geländegängigkeit sollen visuell transportiert werden, ähnlich, wie es der VW Cross Polo oder der Skoda Fabia Scout machen.

Flaschen-Halter
Die Sitze des Stadt-Wagens sind recht bequem und bieten ein wenig Seitenhalt. Nur die Beinauflageflächen sind arg kurz geraten. Als vorherrschendes Interieur-Material kommt hartes Plastik zum Einsatz, welches zwar nicht kratzfest ist, aber immerhin nicht ganz so billig aussieht wie beispielsweise im neuen Verso. Auffällig ist die große Anzahl von Getränkehaltern. ...