Ein Bike für Motorradfahrer?

Wir alle kennen diese Männer-Klischees: Man wird 50, verdient ganz gutes Geld und plötzlich schlägt sie zu, die Midlife-Crisis. Was tun? Wer sich nicht gleich von seiner Ehefrau trennen möchte, um den jungen Dingern in irgendwelchen Nachtclubs nachzulaufen, der rebelliert und lotet seine Freiheiten anders aus. Mit einem neuen Hobby zum Beispiel. Auf zwei Rädern vielleicht. Was passt da besser, als sich endlich die lange ersehnte Harley zu gönnen? Am besten ein Modell aus der Sportster-Reihe. Die gibt es seit 1957 und sie steht seit jeher für Jugend, Aufbruch und Rebellion.

Richtiges Motorradfahren im Harley-Stil?
Warum Sie heute aber nicht mehr unbedingt dem Klischee entsprechen müssen (der Autor dieses Textes wird im kommenden Jahr 30 und ist weit von einer Krise entfernt)? Weil in Milwaukee mittlerweile Bikes zusammengeschraubt werden, die nicht nur zum gemütlichen Cruisen mit V2-Soundtrack taugen, sondern auch für richtiges Motorradfahren – selbstverständlich mit dem nötigen Stil. Was ich also gefahren bin? Die brandneue Harley-Davidson Roadster.

Kein Vergleich zur modernen Klassiker-Konkurrenz
Zum Modelljahr 2016 hat der US-Motorradhersteller mit der neuen Roadster eine ziemlich puristische, cleane und schlanke Fahrmaschine auf die Räder gestellt. Die Verarbeitung und die Materialien sind traumhaft. Kein Vergleich zur modernen Klassiker-Konkurrenz aus Italien oder England, wo mittlerweile so viel Plastik verbaut wird, dass einem schon Mal schlecht werden kann.

Platz nehm...