Suzuki Kizashi 2.4 4x4 CVT: Packt's der 4x4?

Der Suzuki Kizashi ist in der Mittelklasse noch ein Exot. Erst seit Herbst 2010 ist der Viertürer auf deutschen Straßen zu sehen. Es gibt ihn nur mit einem 2,4-Liter-Benziner, entweder mit Handschaltung und Frontantrieb für 26.900 Euro, oder als Allradler in Verbindung mit einem CVT-Getriebe. Vor allem der Preis des 4x4 klingt interessant: 29.900 Euro kostet der Wagen. Damit steht er weit vor der Konkurrenz: Ein Audi A4 2.0 TFSI quattro S tronic mit 211 PS startet beispielsweise bei 39.450 Euro.

Guter Cruiser mit viel Ausstattung
Markante Schürzen vorn und hinten, ein Spoiler auf dem Heckdeckel und zwei mächtige Auspuff-Enden verschaffen dem Kizashi Respekt. Leider geht die bullige Form des Hecks zu Lasten der Funktionalität: Der Kofferraum wird von den Radkästen geschmälert, auch die Ladeöffnung ist knapp geschnitten. Dafür ist die Ausstattung um so üppiger: Nicht nur das bequeme Ledergestühl ist ab Werk montiert, unter anderem sind auch das Glasdach, die Memory-Funktion für den Fahrersitz und die Zweizonen-Klimaautomatik im Preis enthalten.

Nach dem Kaltstart rau
Der 178 PS starke Otto ist kein Flüsteraggregat und klingt besonders nach dem Kaltstart rau. Dafür tut die stufenlose Automatik ihre Pflicht unbemerkt, jedoch werden Vollgas-Sprints CVT-typisch mit dem gleichbleibenden Ton des auf Hochtouren laufenden Motors quittiert, während der Wagen erst nach und nach Fahrt aufnimmt und dem Geräuschniveau hinterherhinkt. Wer seine Sport-Ambitionen zähmt, bekommt aber einen ...