SsangYong Rodius: Der Sieben-Sitz-Riese

Mit einem SsangYong Rodius erregt man in München mehr Aufmerksamkeit als mit einem teuren Bentley GT. ,Was ist DAS denn für ein Auto?", ist die meist gestellte Frage angesichts des Mega-Mobils aus Korea und meist kommt noch ,Wie sieht DER denn aus?" hinterher. Nun, die erste Frage lässt sich leicht beantworten und auf die zweite zu reagieren ist müßig: Das sieht doch jeder selber. Wir haben den praktischen Siebensitzer mit der ungewöhnlichen Optik getestet.

Riesen-Coupé mit Anbau
Der Rodius fällt wirklich auf, das ist nicht zu leugnen. Angesichts seiner bogenförmig geschwungenen Dachlinie könnte er durchaus als schickes Riesen-Coupé durchgehen. Wenn er nur nicht diesen Balkon-Anbau hätte: Der Heckbereich sieht aus, als hätte man die Klappe geöffnet und den entstehenden Winkel verglast. Dass der Dachspoiler dabei wie der Griff zum Öffnen wirkt, verhilft dem Mega-Hintern des Rodius auch nicht zu unbedingt mehr Dynamik im Aussehen.

Einzelsessel in der zweiten Reihe
Dass die Form durchaus ihre Berechtigung hat, merken wir beim Einsteigen in den Fond des Rodius. Durch große Türöffnungen erreicht man ohne mühevolle Verrenkungen die zweite Reihe, in der Einzelsessel auf ihren Besetzer warten. Das Gestühl ist sehr bequem und hat zudem Armlehmen, die sich auf langen Strecken angenehm aufs Wohlbefinden auswirken. Die Plätze in der zweiten Reihe lassen sich nicht nur verschieben, sondern auch um 180 Grad drehen.

Lümmeln in der dritten Reihe
Es ist wie früher in der Schule: In der let...