Innere Werte statt Eitelkeit: Drei dicke Transportkisten im Test

Die allerschönsten Autos auf dem Kfz-Markt sind sie nun wirklich nicht, die Vans. Auch wenn sie sich weit, weit weg entwickelt haben von ihren Ursprüngen – ein wenig dick und pummelig sind sie immer noch. Das macht ihnen aber nichts, denn frei von Eitelkeit waren die Vans von Anfang an. Die Fahrzeugklasse stammt schließlich von den Kastenwagen ab. Denn mit dem Ausdruck Van bezeichneten die Amerikaner ursprünglich Autos, die ausschließlich für den Warentransport gedacht waren. Aus der Ecke der Nutzfahrzeuge ist die Familie längst heraus.

Großraumlimousinen mit viel Platz
Bei uns versteht man unter Vans Großraumlimousinen, die größer als Kompaktvans à la VW Touran, aber kleiner als ein VW Multivan sind. Gekauft werden sie fast ausschließlich von Familien, denn sie bieten genug Platz für Kinder und Gepäck. Das gilt auch für die drei Vans in diesem Test: den Ford Galaxy, den Kia Carnival und den Ssang­Yong Rodius. Alle drei haben Raum für sieben Personen und dazu noch einiges Ladegut.

MOTOR / GETRIEBE
Für ein so großes Gefährt ist gerade angesichts langer Urlaubsfahrten ein sparsamer Diesel keine schlechte Wahl. Deshalb haben wir kräftige Selbstzünder als Motorisierung gewählt. Die drei Dieselmotoren unserer Testfahrzeuge liegen zwischen 140 und 185 PS. Den höchsten Leistungswert schreibt Kia auf: Der Carnival 2.9 CRDi hat einen 2,9-Liter-Vierzylinder unter der Haube. Es folgt der SsangYong Rodius 270 Xdi mit einem 163 PS starken 2,7-Liter-Fünfzylinder. Nochmals rund 20 PS weni...