Renault Grand Modus: Neuer Stretch-Van im Miniaturformat

Stretch-Limos, also gestreckte Limousinen, gehören zum festen Repertoire amerikanischer Autohersteller. Die Franzosen übertragen das Rezept auf Vans: Nach dem Renault Espace und dem Scénic erscheint nun auch der Minivan Modus in einer Langversion. Mit 16 Zentimeter mehr Länge und neun Zentimeter mehr Radstand ist der Grand Modus deutlich größer als der normale Modus. Mit 4,03 Meter Länge kann das Auto nun direkt gegen den Segmentbestseller Opel Meriva antreten – der Modus war und ist dazu zu klein. Um herauszufinden, was der Stretch-Van im Miniformat taugt, haben wir das Auto für Sie getestet.

Optisch dem Modus recht ähnlich
Auf den ersten Blick unterscheidet sich der Grand Modus kaum von seinem kleineren Artgenossen. Stehen beide Autos nebeneinander, fällt aber das dritte Seitenfenster des Grand Modus auf. Auch innen muss man zweimal hingucken, um die Unterschiede zu erkennen. Wie beim Modus befinden sich die Instrumente in der Mitte des Armaturenträgers. Im Fond sind die Unterschiede deutlicher. Beim Modus gibt es hier die so genannte Triptic-Bank. Diese lässt sich um etwa 15 Zentimeter längs verschieben. Um sie beim Zurückschieben zwischen den Radkästen hindurchzubekommen, lässt sich die Bank mit einem Hebel in der Breite verstellen. Beim Grand Modus ist die Sitzbank ebenfalls längs verschiebbar, doch ist der Triptic-Mechanismus hier wegen der größeren Fahrzeuglänge nicht nötig. Wie beim Modus kann man die Sitze beim Grand Modus in die Senkrechte klappen. Trotz der gewach...