Endlich ein richtig rassiger Sportler

Ganz ohne Frage: Optisch hat der RCZ vom ersten Tag an überzeugt. Das schicke Coupé, dem das (falsche) Vorurteil anhaftet, nur ein Abklatsch des Audi TT zu sein, sieht mit seinem elegant geschwungenen Dach auch nach dreieinhalb Jahren noch umwerfend aus. Bezüglich Fahrverhalten und Handling konnte der flache Franzose sein Sportwagen-Versprechen allerdings nur bedingt einhalten. Jetzt legt Peugeot mit dem neuen R-Modell eine stärkere und schnellere Topvariante auf. Und endlich mutiert der RCZ zu einem richtig rassigen Sportler, wie unser Test beweist.

Der stärkste Peugeot, den es je gab
Der RCZ R wurde mit Hilfe der Peugeot-Motorsportabteilung auf die Beine gestellt. Das Resultat ist nicht weniger als das stärkste Serienfahrzeug, das die Löwenmarke jemals gebaut hat. Mit 270 PS übertrumpft er das bisherige Spitzenmodell um immerhin 70 PS. Als Ausgangsbasis dient der gleiche Motor, ein 1,6-Liter-Turbobenziner. Viele Teile wurden jedoch ausgetauscht. So kommen ein speziell entwickelter Twin-Scroll-Turbolader, ein neu konzipierter Abgaskrümmer, rennsporttaugliche Kolben und besonders robuste Pleuel zum Einsatz.

Fahrleistungen: Nah dran am Porsche Cayman
An Kraft und Ausdauer mangelt es dem Vierzylinder-Aggregat kein bisschen. Der RCZ R hängt gierig am Gas und kann immer noch eine Schippe drauflegen. Aus dem Stand agiert er durchweg agil, kleine Zwischenspurts meistert er lässig und souverän. 5,9 Sekunden für den Standardsprint und elektronisch begrenzte 250 km/h Spitze sind Fah...