Volvo EX60 (2026): Das kostet das 800-Volt-Elektro-SUV (Update)
Der Nachfolger des XC60 nutzt die neue SPA3-Plattform, bietet bis zu 810 km Reichweite und startet 2026 auch als Cross Country
Update 22. Januar 2026, 8:48 Uhr: Mit der Weltpremiere des Volvo EX60 gestern Abend in Stockholm wurden auch die Preise bekanntgegeben. Das Mittelklasse-SUV startet als Hecktriebler in der Plus Ausstattung bei 62.990 Euro. Zum Vergleich: Den XC60 gibt es als Plug-in-Hybrid derzeit erst ab 67.990 Euro (Mild-Hybrid: 57.390 Euro).
Die beiden Allradler gehen bei 65.990 Euro (P10) und 71.990 Euro (P12) los. In der Ultra-Variante staffeln sich die Preise wie folgt: 69.790 Euro (P6), 72.790 Euro (P10), 78.790 Euro (P12). Der EX60 Cross Country beginnt bei 68.990 Euro (P10) in der Ausstattungsvariante Plus First Edition. Der Volvo EX60 ist ab sofort bestellbar.
Der Volvo XC60 war jahrelang das wichtigste Modell der Marke. Nun folgt mit dem Volvo EX60 der vollelektrische Nachfolger. Er tritt ein schweres Erbe an, denn die Absatzzahlen der Elektro-Sparte gingen zuletzt zurück.
Mit einer neuen Plattform, 800-Volt-Technik und beachtlichen Leistungsdaten wollen die Schweden gegensteuern. Das Elektroauto wächst dabei mit 4,80 Metern Länge deutlich gegenüber dem Vorgänger und nähert sich der Oberklasse an.
Technisch basiert der Volvo EX60 erstmals auf der SPA3-Architektur, die Hard- und Software bündelt. Durch Megacasting und eine Cell-to-Body-Bauweise wird die Batterie zum tragenden Teil der Karosserie, was Gewicht spart und Platz schafft. Optisch dominieren Pixel-Scheinwerfer und eine geschlossene Frontpartie.
Ungewöhnlich sind die Türgriffe, die nahe der Fensterschächte ausfahren. Das Heck greift die bekannten vertikalen Leuchten auf. Im Innenraum weicht der vertikale Bildschirm einer horizontalen Variante. Ein Nvidia-Chip und KI-Unterstützung sichern die Rechenleistung. Die Mittelkonsole schwebt, darunter befindet sich zusätzlicher Stauraum. Der Kofferraum fasst 634 bis 1.647 Liter, ergänzt durch einen bis zu 85 Liter großen Frunk.
Drei Varianten stehen zur Wahl. Den Einstieg bildet der P6 mit Heckantrieb, der 275 kW (374 PS) leistet. Er nutzt eine 83-kWh-Batterie für 620 Kilometer Reichweite. Darüber rangiert der P10 AWD mit 375 kW (510 PS) und einem 95-kWh-Akku, der 660 Kilometer ermöglicht. Das Topmodell P12 leistet 500 kW (680 PS), sprintet in 3,9 Sekunden auf Tempo 100 und bietet dank einer 117-kWh-Batterie bis zu 810 Kilometer Reichweite. Durch die 800-Volt-Architektur sind Ladeleistungen bis 370 kW möglich. Ein Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent dauert damit im Idealfall 18 Minuten.
Wer es robuster mag, greift zum Volvo EX60 Cross Country. Dieser verfügt über Kunststoffbeplankungen und dank Luftfederung über eine variable Bodenfreiheit, die 20 Millimeter über dem Standardmodell liegt. Marktstart für die Versionen P6 und P10 ist im Sommer 2026, Preise nannte Volvo bislang nicht.
Alle Details und Bilder zum Volvo EX60 finden Sie im vollständigen Artikel auf InsideEVs.de.
Quelle: Volvo
Auch interessant
Volvo vereinfacht Bedienung: "Größtes Over-the-Air-Update aller Zeiten"
Brabus Bodo: Millionenschwerer V12-Hyper-GT auf Vanquish-Basis
Dieser Volvo P1800 Restomod ist einfach perfekt. Oder?
Mitsubishi Outlander im Dauertest: 306 PS, aber kein Sport-SUV
Die USA und das Ende von Start-Stopp-Systemen in Autos
Die ungewöhnliche Geschichte des VW Scirocco mit zwei Motoren
Volvo EX60 (2026): Der Innenraum des XC-60-Nachfolgers im Detail