"Spurhalte-Bett" von Ford rollt Schläfer automatisch zurück
Diese Auto-Innovation kann vielleicht auch Ihre Ehe retten
Beim Schlafen im ehelichen Doppelbett gibt es oft Ärger. So mancher wälzt sich nachts hin und her und drängt dabei seinen Partner an den Rand. Eine Lösung könnte das „Spurhalte-Bett“ sein, das Ford nun entwickelt hat. Sanft befördert es „Platzräuber“ bei Bedarf wieder zurück auf ihre Seite der Matratze.
Laut Ford zeigen Studien, dass jeder Vierte besser alleine schläft als mit Partner. Und mit der Zeit erhöht der Schlafverlust das Risiko von Verletzungen und Unfällen zu Hause, auf der Arbeit und auf der Straße. Aber was ist die Alternative, wenn getrennte Betten nicht in Frage kommen -- zum Beispiel, weil es deshalb immer öfter zu so genannten "Schlaf-Scheidungen" kommt?
Eine Lösung könnte das „Spurhalte-Bett“ von Ford sein, das mithilfe von technischem Know-how aus dem Auto dafür sorgt, dass selbst der selbstsüchtigste Bettgenosse die ganze Nacht über in der Spur bleibt.
Aktiv eingreifende Spurhalteassistenten in Autos sind inzwischen gang und gäbe. Diese Technologie diente den Ford-Ingenieuren als Inspiration für das „Spurhalte-Bett“, das mithilfe von Drucksensoren erkennt, wenn sich ein Schläfer von seiner Bettseite entfernt hat. In diesem Fall wird der "Platzräuber" mithilfe einer Art Förderband sanft dorthin zurückgebracht, wo er sich befinden sollte.
"Beim gemeinsamen Schlafen haben viele Paare weniger Platz als ein kleines Kind in einem Einzelbett", so Neil Stanley, unabhängiger Schlafexperte und Autor des Buchs How to Sleep Well. „Menschen sind im Schlaf am anfälligsten. Wir sind so programmiert, dass wir aufwachen, wenn uns jemand unerwartet berührt. Wenn jemand auf Ihre Seite des Betts herüberkommt, wird dieser Abwehrmechanismus aktiviert und die Nacht ist ruiniert -- während der Partner oft ruhig weiterschläft. So etwas kann Beziehungen zerrütten."
Das „Spurhalte-Bett“ gehört zu einer Reihe von Ford-Innovationen (Eigenbezeichnung: "Ford Interventions"), die mithilfe von Automobiltechnik den Alltag verbesern sollen. Das tun sie in der Tat, aber hauptsächlich, indem sie uns zum Schmunzeln bringen. Wir erinnern nur an den "Robutt" (einen künstlich schwitzenden Roboter-Hintern zum Test von Autositzen) oder den Fahrersitz, der aussieht, als säße keiner drin.
Bildergalerie: Fords "Spurhaltebett"
Auch interessant
Fürchtet Euch! Der Ford F-150 Raptor R (2027) kommt offiziell nach Europa
Tatsächlicher Verbrauch: Alfa Romeo Tonale Diesel (2026) im Test
Dieser leckere neue Ford Escort MK1 RS kostet 340.000 Euro
Im Gelände-Boxster durch Skandinavien: Jenseits von Schweden
Ford will die Mustang-Familie erweitern
Nichols N1A (2026): V8-Power trifft auf 900 Kilo-Flunder
Ford Escort XR3i (2026): Tolman baut 1980er Hot Hatch neu auf