Der Elektroroller aus Italien kostet knapp 6.400 Euro

Ab November 2018 gibt es eine Vespa mit Elektroantrieb, auf gut Italienisch Vespa Elettrica genannt. Die Optik des Elektrorollers ähnelt stark der eines traditionellen 50-Kubik-Rollers. Die ersten Exemplare sind stets grün. Wer sich davon nicht abgeschreckt fühlt, kann schon jetzt einen von den E-Scootern bestellen, und zwar über die Website elettrica.vespa.com. Der Motor bietet eine Spitzenleistung von vier Kilowatt (etwa 5,4 PS), die Reichweite wird mit 100 Kilometer angegeben. Um die Lithium-Ionen-Batterie wieder aufzuladen, verbindet man den Roller über das Kabel aus dem Sitzfach mit einer normalen Steckdose oder einer Ladestation. Eine komplette Ladung dauert rund vier Stunden.

Die Vespa Elettrica ist ab 6.390 Euro erhältlich. Alternativ kann man eine Anzahlung leisten und dann monatlich 991 Euro zahlen. Damit erwirbt man auch Vespa Care (Fahrzeugwartung für 36 Monate oder 10.000 Kilometer, zwölfmonatige Garantieverlängerung, regelmäßiger Batteriecheck und Mobilitätsgarantie). Die Vespa Elettrica ist das erste Fahrzeug der Piaggio-Gruppe, das auf diese Art erworben werden kann. Ähnliche Lösungen von Piaggio Financial Services soll es ab 2019 auf alle Konzernfahrzeuge ausgeweitet werden. Dazu gehören Piaggio-Roller sowie die Vespa-, Moto Guzzi-, Aprilia-, Derbi- und Gilera-Serien und die Nutzfahrzeuge.

Bildergalerie: Vespa Elettrica