Drei Benziner und drei Diesel stehen zur Verfügung

Nach der Vorstellung des komplett neuen Golfklasse-Modells C4 setzt Citroën seine Modelloffensive fort. Jetzt ist die Mittelklasse an der Reihe: Der C5 wurde als Limousine und Kombi überarbeitet. Die neue Version steht auf dem Pariser Autosalon, der vom 25. September bis zum 10. Oktober 2004 stattfindet. Kurz danach wird das Auto in den Markt eingeführt.

Bumerang-Leuchten vorn und hinten
An dem deutlich veränderten Äußeren prägt sich besonders das neue Gesicht ein. Die bumerangförmigen Scheinwerfer bestimmen die Kontur der Motorhaube und begrenzen den neu gestalteten Kühler, in den das Citroën-Markenlogo integriert wurde. In der Seitenansicht wirkt der Wagen elegant und geräumig. Und tatsächlich: Die Außenabmessungen sind leicht gewachsen. Die neue Rückansicht der Limousine nimmt in den großen Leuchten das Bumerangmotiv der Front wieder auf. Die Leuchten dominieren das angedeutete Stufenheck in der großen Heckklappe.

Innen jetzt Chrom und Lack
Im Interieur kommen jetzt Chrom und Lack zum Einsatz, beispielsweise in Form einer Zierleiste, welche die Fuge zwischen der oberen und der unteren Hälfte des Armaturenbretts verkleidet und sich bis in die Türverkleidungen fortsetzt. Im Armaturenbrett mit leicht überarbeiteten Instrumenten wurde die Mittelkonsole mit den Bedienfeldern sowohl für Zweizonen-Klimaautomatik als auch für die Hi-Fi-Anlage mit neuen Materialien und Farben gestaltet.

Mitlenkende Bi-Xenon Scheinwerfer
Als erstes Modell des Citroën-Programms bietet der C5 mitlenkende Bi-Xenon Scheinwerfer an, die bei Kurvenfahrten für die optimale Ausleuchtung der Fahrbahn sorgen.

Einparkhilfe für vorne
Zusätzlich zum Abstandssensor für das Zurücksetzen wird für den C5 außerdem eine vordere Einparkhilfe mit Mehrfunktions-Display angeboten. Außer einem Tempomat gibt es für die neue Mittelklasse auch einen Geschwindigkeitsbegrenzer. Er sorgt für die Einhaltung von Tempolimits, ohne dass der Fahrer ständig auf den Tacho sehen muss. Per Kick-Down kann dennoch jederzeit über das Limit hinaus beschleunigt werden.

Spurassistent wie beim C4
Wie beim C4 gibt es im C5 ein System, das auf Autobahnen und Schnellstraßen einen ungewollten Spurwechsel erkennt. Nähert sich das Auto bei nicht eingeschaltetem Blinker einer Markierungslinie, wird der Fahrer durch Vibrieren seines Sitzes auf der entsprechenden Seite gewarnt. Außerdem besitzt der C5 ein ESP-System der neuen Generation und sieben Airbags, darunter ein Knieairbag an der Lenksäule.

Drei Benziner
Wie bisher werden drei Benzinmotoren angeboten. Darunter sind der bekannte 1.8i 16V mit 116 PS und der ebenfalls bekannte 2.0i 16V mit 140 statt bisher 136 PS. Hinzu kommt der Dreiliter-V6-Motor mit 24 Ventilen und kontinuierlich variabler Ventilsteuerung (VVT), der 207 PS leistet. Er war bisher schon die Topmotorisierung für den C5 und wird in Verbindung mit einem neuen Sechsgang-Automatikgetriebe geliefert.

Drei Diesel
Außerdem stehen drei Common-Rail-Diesel zur Verfügung, deren Leistung von 109 bis 136 PS reicht. Bisher gab es nur zwei, einen mit 107 und einen mit 133 PS. Der nun angebotene 136-PS-Zweilitermotor wird mit einem neuen Sechsgang-Handschaltgetriebe angeboten. Alle Diesel werden in Deutschland, Österreich und der Schweiz serienmäßig mit dem FAP-Partikelfilter ausgerüstet.

Hydractive-Fahrwerk
Die Hydractive-III-Federung soll für Komfort sorgen. Diese autoadaptive Federung regelt automatisch die Bodenfreiheit in Abhängigkeit von Geschwindigkeit und Fahrbahnbeschaffenheit und kann in den höher motorisierten Varianten je nach Straßenprofil und Fahrzustand zwischen den Betriebsarten Komfort und Dynamik wechseln, wobei Federrate und Dämpfung angepasst werden. So sollen Unebenheiten und Stöße weitgehend absorbiert werden, wobei eine ausreichende Rückmeldung an den Fahrer erhalten bleibt.
(sl)

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