Lada-Studie Antel 2: Leise und sauber in die Zukunft
Russischer Hersteller forscht auf dem Gebiet des Brennstoffzellen-Antriebs
Reichweite 350 Kilometer
Das Versuchsfahrzeug ist mit einer Brennstoffzellen-Anlage ausgerüstet. Deren Hauptteil ist ein alkalischer elektrochemischer Wasserstoff/Luft-Generator (EHG). Der Wirkungsgrad der Umwandlung chemischer Energie in elektrische Energie soll bei diesem System im Durchschnitt 60 Prozent betragen. Das Antriebsmittel Wasserstoff wird in speziellen leichten aber robusten Hochdruckflaschen unter einem Druck von 400 Bar getankt. Der Vorrat reicht für etwa 350 Kilometer. Die vom Kohlendioxid gereinigte Luft wird von einem Kompressor unter einem Druck von 3,3 Bar den Brennstoffzellen zugeführt.
Elektromotor als Antrieb
Den Antrieb des Antel 2 übernimmt ein Wechselstrommotor. Das 45 Kilogramm schwere Aggregat leistet 82 PS. Der Wirkungsgrad beträgt laut Lada über 90 Prozent. Zum Antriebssystem gehört auch eine neu entwickelte Nickel-Metallhybrid-Pufferbatterie mit hoher Leistungskapazität. Gemeinsam mit dem Generator soll sie die Dynamik beim Beschleunigen des Fahrzeuges verbessern. Beim Bremsen wird die Batterie aufgeladen. Außerdem wird ihre Energie zum Anheizen und Anlassen des EHG genutzt.
Keine Platzeinbußen
Das System wurde in einen Lada 111 eingebaut. Alle Baugruppen der Kraftanlage und Steuersysteme sind im Motorraum und am Fahrzeugboden untergebracht. Dadurch bietet der Kombi im Innenraum nach wie vor fünf Personen Platz und einen großen Kofferraum.
(hd)
Bildergalerie: Sauber-Lehrling
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