Heiße Studie zeigt Zukunft von Maserati

Pininfarina zeigt auf dem Genfer Autosalon noch bis zum 13. März 2005 die Zukunft heißer Maserati-Sportwagen. Der Prototyp wird unter dem Namen Birdcage 75th präsentiert. Er soll an den legendäre Birdcage Typ 63 erinnern. Die Bezeichnung (engl. für Vogelkäfig) geht auf die Struktur des Rahmens aus in Dreiecken verschweißten Rohren zurück. Die ,75" stammt vom 75. Jubiläum der Design-Schmiede im Jahr 2005.

Bis zu 880 PS
Der Birdcage 75th ist das Konzept für ein extremes Straßenfahrzeug. Er basiert auf dem Rahmen des Maserati MC12. Vorangetrieben wird der rasende Käfig von einem über 700 PS starken Zwölfzylinder-V-Motor. Ohne Begrenzer liefert die Maschine über 880 PS. Geschaltet wird sequenziell per Sechsgang-Getriebe. Der Prototyp rollt auf groß dimensionierten Alu-Felgen: Vorn 20 Zoll mit 275er-Reifen und hinten 22 Zoll mit 295er-Gummis. Wie üblich für Sportwagen werden sie von einer einzigen mittleren Schraube gehalten.

Maserati-Design zu erkennen
Details verraten den Maserati: Die Schnauze hat wie beim Quattroporte die Trapezform und schließt mit dem ovalen Mund ab, der von niedrig gesetzten waagerechten Augen flankiert wird. Durch den breit geöffneten, mit einem großen verchromten Dreizack verzierten Mund strömt die Luft zum Kühler und zu den Bremsen. Die LED-Scheinwerfer wurden gemeinsam mit Osram entwickelt.

Multimedia von Motorola
Die Passagiere ruhen auf teilweise mit Alcantara bezogenen Sitzen. Sie umgibt Hightech: In Zusammenarbeit mit Motorola entstand ein Multimedia-System: Das in der Mitte montierte Motorola iDEN-Gerät ermöglicht es, beispielsweise im Internet zu surfen oder mit mehreren Leuten gleichzeitig zu kommunizieren. Zahlreiche Kameras im Fahrzeug machen es möglich, Livebilder aus dem Auto zu senden. Infrarot-Kameras übertragen zudem Bilder von außen auf das Head-up-Display. Das soll das Fahren bei Dunkelheit erleichtern.
(hd)

Pininfarina Birdcage 75th