Kleinwagen-Studie bietet interessante Lösungen für vielseitige Innenraumnutzung

Wohl nur selten zuvor gab es ein derartig kastiges Auto wie die Honda-Studie Step Bus. Soeben präsentierten die Japaner auf der Los Angeles Auto Show das Showcar. Der Microvan ist nicht nur quadratisch, sondern auch zukunftsweisend und ist zugleich sehr viel spannender und prominenter als seine Grundform zunächst vermuten lässt.

Eigenwillige Erscheinung
Neben seiner rechteckigen Form zeichnet den Step Bus vor allem ein sehr langer Radstand bei äußerst kurzen Überhängen aus. Die leicht hervorstehende Schnauze wird durch eine Vielzahl schmaler Kühlergrill-Längsöffnung und sehr kleinen Scheinwerfern geprägt. Auffällig ist außerdem die Lackierung in Hellgrün-Metallic. Seine sehr aufrechte und kastige Form lässt den Step Bus wuchtiger erscheinen als er in Wirklichkeit ist.

Viel-Klapp
Den variablen Innenraum des Step Bus kann man über zwei große Schiebetüren entern. Maximales Interieur bei minimalen Exterieur, so beschreibt Honda die Philosophie der Studie. Der hohe Aufbau bietet unter anderem Platz für ein Staufach unter der Fahrzeugdecke. Alle fünf Sitzplätze sind zudem umlegbar. Zwar bietet der Step Bus mit komplett umgelegten Gestühl einen großen Stauraum, doch findet der Fahrer dann keine Sitzmöglichkeit mehr. Eine alternative Sitzkonfiguration für den Standbetrieb ist eine aufrechte Fondsitzbank bei umgelegten Vordersitzen. So kann man hinten entspannt und mit ausgestreckten Beinen wie in einem Maybach sitzen, nur fahrbar ist der Step Bus dann nicht.
<bR Aufgeräumtes Cockpit
Neben den zahlreichen Sitzkonfigurationen ist außerdem das aufgeräumte Cockpit sehenswert. Hier dominieren vor allem helle Farben. Hinterm Lenkrad befinden sich zwei Rundinstrumente, links davon ein großer Bildschirm für das Navigationssystem.

Nur ein Designprojekt
Als Antrieb würde dem Step Bus ein kleiner Motor dienen, der die Kraft an die Hinterräder weiterleiten würde. Die Formulierung im Konkunktiv hat folgenden Grund: Die Studie ist ein reines Designprojekt, das nicht in Serie gehen wird und also nicht in den Straßenverkehr kommt.
(mh)

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