Notwendig schnell: Supersportler EoS von MB Roadcars
Präsentation auf der British Motorshow in London vom 20. bis 30. Juli 2006
Aus Brackley in der englischen Grafschaft Northampshire kommt der Supersportwagen Exigence of Speed von MB Roadcars. Ein halbes Dutzend Ingenieure und Kaufleute hat sich zusammengetan, um einen echten Supersportler auf die Räder zu stellen. Der Name Exigence of Speed (EoS) bedeutet ,Das dringende Bedürfnis nach Geschwindigkeit". Der EoS wird vom 20. bis 30. Juli auf der British International Motorshow in London präsentiert.
Ein Werk von Renn- und Flugzeug-Ingenieuren
Brackley liegt in der Nähe der Rennstrecke Silverstone und auch die Firmenchefs haben Geschwindigkeit im Blut. Managing & Technical Director Michael Blaize begann als Ingenieur in der Luftfahrtindustrie und war vor der Gründung von MB Roadcars als Aerodynamiker bei verschiedenen Formel-1-Teams. Nick Sampson, der Designer des Supersportlers, hat vor dem Exigence of Speed Straßenautos von Jaguar und Lotus entworfen. Der Dritte im Ingenieurs-Bunde, Ian Thomson, war 15 Jahre lang unter anderem bei den Formel-1-Rennställen von Williams, Ferrari und Sauber für die Produktion von Verbundwerkstoffen zuständig.
Mit Rennmotor auf 352 km/h
Den Exigence of Speed oder kurz EoS treibt ein längs eingebauter Vierliter-V8-Mittelmotor an, der aus der GP2-Rennserie abgeleitet ist. Entsprechend leistungsfähig ist der V8, der 500 PS bei 9.500 U/min produziert und bei 7.500 U/min ein Drehmoment von 410 Newtonmetern erreicht. Mit dieser Power erreicht der 1.000 Kilo wiegende EoS umgerechnet 352 km/h und beschleunigt in 3,5 Sekunden aus dem Stand auf 60 Meilen pro Stunde, das entspricht 96 km/h.
560.960 Euro für das Original, 7.427 Euro in 1:10
Auch wenn der Exigence of Speed auf der British International Motorshow noch als Modell stand, die Preise stehen schon fest. Der Supersportler wird ab 2007 inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer für umgerechnet 560.960 Euro zu kaufen sein. Zu diesem Preis kann der Käufer nicht nur einen rasanten Renner erwarten, sondern bekommt den gleichen Service wie ein Formel-1-Rennfahrer: Jedes Exemplar wird hinsichtlich Sitzposition, Fahrwerksabstimmung, Aerodynamik und Motorcharakteristik auf den jeweiligen Kundenwunsch abgestimmt. Gegen 82.493 Euro Aufpreis kann zusätzlich eine sequenzielle Schaltung mit Launch Control bestellt werden. Möglich ist es auch, den Motor gegen Bezahlung von 65.995 Euro rennmäßig abstimmen zu lassen. Dann leistet die Maschine 650 PS bei 10.500 U/min. Wer das Erscheinen des Originals nicht abwarten kann, den tröstet vielleicht ein 1:10-Modell in seiner Wunschfarbe, das MB Roadcars für 7.427 Euro anbietet.
(ao)
Ein Werk von Renn- und Flugzeug-Ingenieuren
Brackley liegt in der Nähe der Rennstrecke Silverstone und auch die Firmenchefs haben Geschwindigkeit im Blut. Managing & Technical Director Michael Blaize begann als Ingenieur in der Luftfahrtindustrie und war vor der Gründung von MB Roadcars als Aerodynamiker bei verschiedenen Formel-1-Teams. Nick Sampson, der Designer des Supersportlers, hat vor dem Exigence of Speed Straßenautos von Jaguar und Lotus entworfen. Der Dritte im Ingenieurs-Bunde, Ian Thomson, war 15 Jahre lang unter anderem bei den Formel-1-Rennställen von Williams, Ferrari und Sauber für die Produktion von Verbundwerkstoffen zuständig.
Mit Rennmotor auf 352 km/h
Den Exigence of Speed oder kurz EoS treibt ein längs eingebauter Vierliter-V8-Mittelmotor an, der aus der GP2-Rennserie abgeleitet ist. Entsprechend leistungsfähig ist der V8, der 500 PS bei 9.500 U/min produziert und bei 7.500 U/min ein Drehmoment von 410 Newtonmetern erreicht. Mit dieser Power erreicht der 1.000 Kilo wiegende EoS umgerechnet 352 km/h und beschleunigt in 3,5 Sekunden aus dem Stand auf 60 Meilen pro Stunde, das entspricht 96 km/h.
560.960 Euro für das Original, 7.427 Euro in 1:10
Auch wenn der Exigence of Speed auf der British International Motorshow noch als Modell stand, die Preise stehen schon fest. Der Supersportler wird ab 2007 inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer für umgerechnet 560.960 Euro zu kaufen sein. Zu diesem Preis kann der Käufer nicht nur einen rasanten Renner erwarten, sondern bekommt den gleichen Service wie ein Formel-1-Rennfahrer: Jedes Exemplar wird hinsichtlich Sitzposition, Fahrwerksabstimmung, Aerodynamik und Motorcharakteristik auf den jeweiligen Kundenwunsch abgestimmt. Gegen 82.493 Euro Aufpreis kann zusätzlich eine sequenzielle Schaltung mit Launch Control bestellt werden. Möglich ist es auch, den Motor gegen Bezahlung von 65.995 Euro rennmäßig abstimmen zu lassen. Dann leistet die Maschine 650 PS bei 10.500 U/min. Wer das Erscheinen des Originals nicht abwarten kann, den tröstet vielleicht ein 1:10-Modell in seiner Wunschfarbe, das MB Roadcars für 7.427 Euro anbietet.
(ao)
Bildergalerie: MBR: Richtig schnell
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