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GMC Sierra All Terrain HD Concept: Schwerer Super-Pick-up
Der extreme Offroader könnte sogar einen Kleinwagen aufladen

Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
20. Dez. 2010 um 13:03 Uhr
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Schon der serienmäßige Sierra von der General-Motor-Marke GMC und sein Gegenstück Chevrolet Silverado fallen in den USA unter den Begriff ,Full Size Pick-ups". Nun stellt GMC eine Studie auf Sierra-Basis vor, die noch viel wuchtiger daherkommt als das Serienmodell: das All Terrain HD concept, wobei das Buchstabenkürzel für ,heavy-duty" steht. Das Modell dürfte seine Live-Premiere auf der Detroit Motor Show (15. bis 23 Januar 2011) feiern.
Verbesserte Geländeeigenschaften
Die Studie basiert auf dem Sierra HD des aktuellen Modelljahrs 2011. Mit der fünfsitzigen Doppelkabine ist der Pick-up nicht weniger als 5,86 Meter lang. Auch die Breite von 2,11 Meter und die Höhe von 2,08 Meter stellt die meisten Autos auf dem deutschen Markt in den Schatten. Aber mit diesen Maßen ist die Studie sogar kürzer als die Serienversion Sierra HD. So werden vergrößerte Böschungswinkel ermöglicht. Die breitere Spur erhöht die Stabilität im Gelände und auf der Straße, und auch die erhöhte Bodenfreiheit verspricht bessere Geländeeigenschaften. Hinzu kommen noch spezielle Offroad-Stoßdämpfer und 20-Zoll-Aluräder. Scheinwerfer, Heckleuchten und Nebelscheinwerfer, Park- und Blinkleuchten sind sämtlich in LED-Technik ausgeführt. Mit dergleichen Technik arbeitet die Beleuchtung für die Ladefläche und für die ausfahrbaren Trittstufen.
Playback-Radio
Vom Innenraum gibt es noch keine Bilder. GMC verspricht zusätzliche Leuchten sowie Metalldetails. Die Ledersitze sind in zwei Dunkelgrau-Tönen gehalten, die Sitzmittelbahnen bestehen aus Leder im Karbon-Look, zusammengehalten von roten Kontrastnähten. Auch das Lenkrad, das Armaturenbrett sowie die Mittelkonsole haben eine Lederoberfläche. Für die Unterhaltung sorgt ein neues Navigationsradio mit integrierter 80-Gigabyte-Festplatte für Kartenmaterial und Musik. Das System unterstützt auch eine Playbackfunktion, mit der man bis zu 20 Minuten zeitversetzt Radio hören kann.
Verbessertes Fahrwerk
Die Studie stützt sich auf einen Stahlrahmen, der dem Pick-up eine besonders hohe Steifigkeit verleihen soll. Sie besitzt auch die neue Einzelradaufhängung vorne sowie die hinteren Blattfedern des Serienmodells. Außerdem gibt es eine elektronisch gesteuerte Abkopplung des vorderen Stabilisators: Auf Knopfdruck wird der Stabi von der Radaufhängung entkoppelt. Ein Unterfahrschutz aus Verbundwerkstoff schützt Teile wie den Tank, den Auspufftopf und die Achsdifferenziale.
Kleinwagen-Transport möglich?
Die Studie wird vom neuen 6,6-Liter-Turbodiesel-V8 angetrieben, der aus dem Serienmodell bekannt ist – daneben gibt es noch einen Sechsliter-V8-Benziner mit 364 PS. Der Diesel stellt 402 PS und 1.037 Newtonmeter zur Verfügung. Kombiniert wird das Aggregat mit der gleichen Sechsgang-Automatik wie beim Sierra HD. Die Zuladung beträgt üppige 1.225 Kilo – das heißt, man könnte sogar einen Kleinwagen wie den Audi A1 transportieren, wenn er Platz auf der Ladefläche hätte. Außerdem kann die GMC-Studie bis zu etwa 5,9 Tonnen schwere Anhänger ziehen.
Bildergalerie: Ein Pick-up fürs Quartett
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