Die VW-Tochter präsentiert eine aufregende Studie auf Rallye-Auto-Basis

Seit 30 Jahren treffen sich VW-Begeisterte in Reifnitz am Wörthersee. Einst startete die Veranstaltung als privates GTI-Treffen. Heute ist sogar der VW-Konzern involviert. Er und seine Töchter präsentieren regelmäßig die neuesten Produkte – und spektakuläre Studien. So sorgte im Jahr 2011 Skoda mit dem RS 2000 für Aufsehen. Die Studie ist ein Roadster auf Basis eines Rallye-Autos.

Dicke Kotflügel
Bei der Intercontinental Rally Challenge (IRC) startet Skoda mit einem Fabia der Kategorie ,Super 2000". Die Tschechen gewannen damit die Saison 2010 und stellten mit Juho Hänninen den Fahrerweltmeister. Speziell für das GTI-Treffen entwickelte Skoda aus dem Fabia Super 2000 den RS 2000. Der Roadster ist das wohl emotionalste Fahrzeug, das wir in der letzten Zeit von der VW-Tochter gesehen haben. Wie das Rallye-Auto ist der RS 2000 wegen der ausgeprägten Kotflügelaufsätze erheblich breiter als die Serienversion.

Kein Dach und Platz für vier Personen
Ein Dach gibt es nicht, stattdessen verlaufen Scheiben von vorne U-förmig um den Innenraum. Gar nicht Rally-Auto-like: Der Roadster bietet Platz für vier Personen, die sich am Frischluftgefühl erfreuen können. Allerdings nur im Stand, denn nach Auskunft von Skoda beinhaltet die Studie keinerlei Antriebstechnik. Schade: Das Basis-Fahrzeug darf bei Rallyes mit rund 270 PS an den Start gehen.

Traum-Roadster