Was beim typischen Winterbelag zu tun ist
Salz auf dem Lack
Ein hässlicher grauer Schleier aus Salz bedeckt derzeit Millionen von Autos, und es gibt kaum eine Chance, diesen Zustand rasch zu ändern. Denn viele Waschstraßen sind wegen frostiger Temperaturen derzeit noch außer Betrieb.
,Weniger schädlich als angenommen"
Die Sorge von Autobesitzern, ein für längere Zeit anhaftender, salzhaltiger Schmutzüberzug könnte dem Wagen auf Dauer schaden, ist nach Angaben des Automobilclubs ACE aber häufig unbegründet. ,Streusalz und getrocknete Salzlauge ist für neuzeitige Autolacke weniger schädlich als angenommen. Grundsätzlich kann Salz dem Klarlack nichts anhaben", sagt ACE-Experte Gert Schleichert. Er fügt aber gleich einschränkend hinzu: ,Wenn das Salz auf der Karosserie verrieben würde, könnten die Kristalle wie Schleifpapier die Lackoberfläche beschädigen." Es sei deshalb auch keine so gute Idee, dem Salzfilm bloß mit einem feuchten Schwamm zu Leibe zu rücken.
Besser nur Lichter und Scheiben putzen
Für eine Zwischenreinigung, so der Experte, sollte man sich lieber auf Front- und Rücklichter, Blinker, Kennzeichen und die Scheiben beschränken. ,Das genügt fürs erste," so Schleichert. Er rät außerdem dazu, vor dem Abstellen des Fahrzeugs immer noch einmal die Scheibenwaschanlage zu betätigen, um Schmutzpartikel zu beseitigen. Wer trotz Minustemperaturen in eine Waschanlage fährt, sollte unbedingt ein Programm mit Trocknung wählen. Andernfalls können Fahrzeugteile nach dem Waschgang einfrieren. Bei Eis in den Radkästen oder stark verschmutzten Felgen rät der ACE zu einer Vorreinigung mit einem Hochdruckreiniger. Klebestreifen auf den Türschlössern verhindern bei der Autowäsche im Winter das Einfrieren der Schließzylinder. Talkumpuder oder Glycerin auf den Türdichtungen sorgen dafür, dass durch gefrierendes Waschwasser nicht die Türrahmen vereisen.
Kleine Schäden mit Lackstift ausbessern
Außerdem sollten Autobesitzer nach Lackschäden suchen und diese mit einem Lackstift ausbessern. Kleine Steinschläge durch den scharfkantigen Splitt begünstigten die Rostbildung, warnt der Automobilclub. Nach der winterlichen Frostperiode sollte man eine besonders gründliche Autowäsche vornehmen. Dazu gehört auch die Unterbodenwäsche in einer Waschstraße. Sie ist in der Regel effektiver als die Reinigung in einer SB-Waschanlage. Bei älteren Fahrzeugen mit vergleichsweise ungeschütztem Motorraum sollte zudem eine Motorwäsche vorgenommen werden. Dazu sollte man sich an eine Fachwerkstatt wenden, um etwaigen Problemen aus dem Weg zu gehen, die durch Wasser in der Elektrik auftreten können.
,Weniger schädlich als angenommen"
Die Sorge von Autobesitzern, ein für längere Zeit anhaftender, salzhaltiger Schmutzüberzug könnte dem Wagen auf Dauer schaden, ist nach Angaben des Automobilclubs ACE aber häufig unbegründet. ,Streusalz und getrocknete Salzlauge ist für neuzeitige Autolacke weniger schädlich als angenommen. Grundsätzlich kann Salz dem Klarlack nichts anhaben", sagt ACE-Experte Gert Schleichert. Er fügt aber gleich einschränkend hinzu: ,Wenn das Salz auf der Karosserie verrieben würde, könnten die Kristalle wie Schleifpapier die Lackoberfläche beschädigen." Es sei deshalb auch keine so gute Idee, dem Salzfilm bloß mit einem feuchten Schwamm zu Leibe zu rücken.
Besser nur Lichter und Scheiben putzen
Für eine Zwischenreinigung, so der Experte, sollte man sich lieber auf Front- und Rücklichter, Blinker, Kennzeichen und die Scheiben beschränken. ,Das genügt fürs erste," so Schleichert. Er rät außerdem dazu, vor dem Abstellen des Fahrzeugs immer noch einmal die Scheibenwaschanlage zu betätigen, um Schmutzpartikel zu beseitigen. Wer trotz Minustemperaturen in eine Waschanlage fährt, sollte unbedingt ein Programm mit Trocknung wählen. Andernfalls können Fahrzeugteile nach dem Waschgang einfrieren. Bei Eis in den Radkästen oder stark verschmutzten Felgen rät der ACE zu einer Vorreinigung mit einem Hochdruckreiniger. Klebestreifen auf den Türschlössern verhindern bei der Autowäsche im Winter das Einfrieren der Schließzylinder. Talkumpuder oder Glycerin auf den Türdichtungen sorgen dafür, dass durch gefrierendes Waschwasser nicht die Türrahmen vereisen.
Kleine Schäden mit Lackstift ausbessern
Außerdem sollten Autobesitzer nach Lackschäden suchen und diese mit einem Lackstift ausbessern. Kleine Steinschläge durch den scharfkantigen Splitt begünstigten die Rostbildung, warnt der Automobilclub. Nach der winterlichen Frostperiode sollte man eine besonders gründliche Autowäsche vornehmen. Dazu gehört auch die Unterbodenwäsche in einer Waschstraße. Sie ist in der Regel effektiver als die Reinigung in einer SB-Waschanlage. Bei älteren Fahrzeugen mit vergleichsweise ungeschütztem Motorraum sollte zudem eine Motorwäsche vorgenommen werden. Dazu sollte man sich an eine Fachwerkstatt wenden, um etwaigen Problemen aus dem Weg zu gehen, die durch Wasser in der Elektrik auftreten können.
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