ADAC-Crashtest zeigt: Auf Airbag allein ist kein Verlass
Ohne Gurt droht Tod
Nach Auskunft des Automobilclubs ADAC war rund ein Fünftel aller im vergangenen Jahr bei einem Unfall getöteten Fahrzeuginsassen nicht angeschnallt. Die Unfallforscher gehen davon aus, dass ein Großteil davon mit angelegtem Gurt überlebt hätte. Um die dramatischen Folgen für Gurtmuffel zu zeigen, hat der Club jetzt Crashversuche mit 64 km/h und 30 km/h durchgeführt.
Lebensgefährliche Brust- und Kopfverletzungen
Der Test zeigt: Angeschnallte Frontpassagiere sind bei Tempo 64 in einem modernen Fahrzeug gut geschützt. Das ändert sich trotz Airbags aber dramatisch, wenn die Insassen ohne Gurt unterwegs sind. Lebensgefährliche Verletzungen an Brust und Kopf sind die Folge, dauerhafte Schädigungen der unteren Extremitäten sehr wahrscheinlich.
30-km/h-Unfall: Sturz aus vier Meter Höhe
Auch der Unfall in der Stadt mit 30 km/h läuft laut ADAC angegurtet glimpflich ab. Ohne Gurt sind hier schlimme Verletzungen zu erwarten. Ein derartiger Unfall entspricht für die beteiligten Personen immerhin einem Sturz aus vier Meter Höhe. Dass der Airbag bei derartig niedrigen Geschwindigkeiten nicht zwingend ausgelöst wird, macht die Situation noch prekärer. Besonders die Crashs bei niedriger Geschwindigkeit und ,gurtlos" sind nicht zu unterschätzen. Ein eigentlich harmloser Unfall verursacht schwerste Verletzungen. Die Knie der Beteiligten würden sich ins Armaturenbrett rammen. Die Brust schlägt auf das Lenkrad, der Kopf stößt gegen die Scheibe.
Unangeschnallter Heckpassagier wird zur Gefahr
Wer als Fahrer oder Beifahrer nicht angeschnallt ist, riskiert übrigens ein Verwarngeld von 30 Euro. Der Fahrer eines Autos sollte auch in seinem eigenen Interesse darauf achten, dass alle Insassen angeschnallt sind. Schließlich kann ein unangeschnallter Heckpassagier für den Fahrer zur tödlichen Gefahr werden, da er bei einem Crash unkontrolliert auf den Fahrzeuglenker prallen könnte.
Lebensgefährliche Brust- und Kopfverletzungen
Der Test zeigt: Angeschnallte Frontpassagiere sind bei Tempo 64 in einem modernen Fahrzeug gut geschützt. Das ändert sich trotz Airbags aber dramatisch, wenn die Insassen ohne Gurt unterwegs sind. Lebensgefährliche Verletzungen an Brust und Kopf sind die Folge, dauerhafte Schädigungen der unteren Extremitäten sehr wahrscheinlich.
30-km/h-Unfall: Sturz aus vier Meter Höhe
Auch der Unfall in der Stadt mit 30 km/h läuft laut ADAC angegurtet glimpflich ab. Ohne Gurt sind hier schlimme Verletzungen zu erwarten. Ein derartiger Unfall entspricht für die beteiligten Personen immerhin einem Sturz aus vier Meter Höhe. Dass der Airbag bei derartig niedrigen Geschwindigkeiten nicht zwingend ausgelöst wird, macht die Situation noch prekärer. Besonders die Crashs bei niedriger Geschwindigkeit und ,gurtlos" sind nicht zu unterschätzen. Ein eigentlich harmloser Unfall verursacht schwerste Verletzungen. Die Knie der Beteiligten würden sich ins Armaturenbrett rammen. Die Brust schlägt auf das Lenkrad, der Kopf stößt gegen die Scheibe.
Unangeschnallter Heckpassagier wird zur Gefahr
Wer als Fahrer oder Beifahrer nicht angeschnallt ist, riskiert übrigens ein Verwarngeld von 30 Euro. Der Fahrer eines Autos sollte auch in seinem eigenen Interesse darauf achten, dass alle Insassen angeschnallt sind. Schließlich kann ein unangeschnallter Heckpassagier für den Fahrer zur tödlichen Gefahr werden, da er bei einem Crash unkontrolliert auf den Fahrzeuglenker prallen könnte.
Bildergalerie: Ohne Gurt droht Tod
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