Starkes Nischen-Modell

Diese Bezeichnung hat es in sich: Mini John Cooper Works Paceman heißt der neueste Spross der Engländer. Schon beim normalen Paceman, der dreitürigen Ableitung des Countryman, stellen sich nicht wenige die Sinnfrage. Braucht es ein solches Fahrzeug überhaupt? Doch es gibt durchaus Argumente für den Paceman: Sein fünftüriger Bruder Countryman macht bereits ein Drittel aller Mini-Verkäufe aus, allerdings bietet der Paceman die deutlich elegantere Optik. Vom Hersteller selbst kommt ein weiterer Punkt ins Spiel: Alle, die einen Allradantrieb im normalen Mini vermissen, können alternativ zum Paceman greifen. Pünktlich zum Marktstart der Baureihe geht das Topmodell mit dem Zusatz ,John Cooper Works" an den Start. Wir konnten es bereits fahren.

Auf Krawall gebürstet
Bereits von außen macht unser Testwagen klar: Ich bin der Super-Paceman. Rote Streifen und rote Außenspiegelkappen auf schwarzem Lack bilden eine etwas krawallige Erscheinung. Doch keine Angst, es sind auch diskretere Gestaltungsmöglichkeiten im Angebot. Innen setzt sich der Trend zur Auffälligkeit fort: Sportsitze plus Sportlenkrad sowie dunkle Ziffernblätter bilden das Ambiente, bei Bedarf gibt es rote Zierleisten. Etwas enttäuschend ist die Qualität der Kunststoffe im Cockpit, angesichts der selbstbewussten Preisgestaltung kann man hier mehr erwarten. Unverändert umständlich ist die Bedienung. Sie erfordert einiges an Eingewöhnungszeit. Damit könnte man zwar leben, doch diverse Schalter sind so ungünstig angebracht, ...