Mercedes X-Klasse im Test

Seit 2017 pick-upt es bei Mercedes ganz offiziell: Die X-Klasse ist das Produkt einer Kooperation mit Nissan und Renault. In Barcelona läuft der als Nutzfahrzeug einsortierte Wagen gemeinsam mit seinen ziemlich baugleichen Kollegen Nissan Navara und Renault Alaskan vom Band. Anfang 2019 startet die X-Klasse auch auf den wichtigen Märkten Brasilien und Argentinien. Wir haben jetzt den X 250 d 4matic im Alltag getestet. Strahlt hier der Stern? Oder ist es eher ein Satz mit X?

Was ist das?

Die Mercedes X-Klasse ist ein dickes Ding: Anders als bei Nissan und Renault gibt es sie ausschließlich als Double Cab mit viertüriger Passagierkabine. Das sorgt bisweilen für Nervosität bei der Parkplatzsuche: 5,34 Meter Länge, 1,92 Meter Breite mit angeklappten Außenspiegeln und eine Höhe von 1,82 Meter (ohne Antenne) sind einfach nicht das Normalmaß für Parkhäuser, Tiefgaragen und Innenstädte. Etwas Erleichterung bietet die 360-Grad-Kamera, doch die Ideallösung ist ein eigenes großes Grundstück.

Nun mag man als Kleinwagen-sozialisierter Mensch oder Stadtbewohner die X-Klasse als Schlachtschiff schmähen, aber wer sich für ein solches Fahrzeug entscheidet, will viel transportieren. Oder viel wegschleppen. Beides kein Problem: Die Nutzlast beträgt bis zu 1,1 Tonnen, allerdings ging die Hinterachse in unserem Fall bei einer 600-Kilogramm-Silage bereits ziemlich in die Knie. 2,466 Qu...