Mercedes eVito und eSprinter im Test

Der Veranstaltungsort passt wie die Faust aufs Auge: Hamburg ist die erste deutsche Metropole, in der es Diesel-Fahrverbote gibt, wenn auch nur für wenige Straßenkilometer. Als Aufhänger für die Präsentation der neuen Elektro-Transporter von Mercedes kommt das gerade recht. Sowohl der eVito wie der eSprinter sind für den Einsatz im urbanen Umfeld gedacht. Wir haben sie gefahren und uns aus erster Hand informiert.

eVito: Rund 6.000 Liter Ladevolumen
Der eVito ist bereits bestellbar, die Auslieferung startet im Oktober 2018. Die Preise für die „Series One“, bei der eine Wallbox inklusive Installation enthalten ist, beginnen bei 47.588 Euro (inklusive Mehrwertsteuer). Der eVito ist der kleinere der beiden Elektro-Transporter. Er eignet sich gut für die Paketauslieferung in engen Innenstädten oder auch zum Beispiel als Fahrzeug für einen kleinen Sanitärbetrieb, so Mercedes. Bei einer Länge von 5,14 Meter (Langversion: 5,37 Meter) bietet er eine Nutzlast von etwa einer Tonne und ein Ladevolumen von 6,0 Kubikmeter (Langversion: 6,6 Kubikmeter). Die drei Batteriemodule unter dem Fahrzeugboden sorgen mit ihren 41 Kilowattstunden für eine Reichweite von 150 Kilometer. Wer die Reichweiten neuerer Elektro-Pkw kennt, wird sich nun vielleicht entrüstet abwenden. Aber die meisten Lieferdienste in der Großstadt fahren täglich nicht mal so weit. Auch die Höchstgeschwindigkeit von 80, 100 oder 120 km/h (je nach Version) genügt. Aufgeladen wird der Wagen über einen Typ-2-Stecker in etwa sechs...