Des Wahnsinns fette Beute: SLR McLaren Roadster im Test

In München ist es gar nicht so leicht, mit einem exklusiven Auto aufzufallen. Nach einem Porsche 911 drehen sich in der Hauptstadt der Schickimickis und Möchtegern-Promis kaum mehr die Schulkinder um. Ich habe schon so manche sündhaft teure Luxuskarosse, deren Anschaffung mein privates Budget um ein Vielfaches überschritten hätte, durch die bayerische Hauptstadt pilotiert, doch mit keinem Supersportler bin ich so aufgefallen, wie mit dem Mercedes SLR McLaren Roadster.

Als stünde einem der Leibhaftige gegenüber
Kein Wunder, ein Porsche vor der Haustür gehört in der Isar-Metropole beinahe schon zum guten Ton und ein Ferrari ist in der Stadt der Reichen und Schönen auch keine echte Sensation mehr. Ganz anders dagegen der 626 PS starke Mercedes SLR McLaren Roadster. Wo auch immer man mit dem Flügeltürer auftaucht, sorgt er für offene Münder und gezückte Handykameras. Junge Männer lassen sich zu Gesichtausdrücken hinreißen, als stünde ihnen gerade der Leibhaftige gegenüber. An der Ampel drängen sich die anderen Fahrzeuglenker um die Plätze neben oder hinter dem SLR, allesamt in der Hoffnung, einen ungetrübten Blick auf den Supersportler zu erhaschen. Unauffällig geht mit dem offenen SLR definitiv nicht. Selbst die freundlichen Herren in Grün machen, nachdem sie mich ohne ersichtlichen Grund angehalten hatten, keinen Hehl daraus, dass sie eigentlich nur das Auto in Augenschein nehmen wollen.

Angriff auf das Lustzentrum
So beeindruckend die Wirkung des Roadsters auf die Mitmensche...