Überarbeiteter Lexus LS 460 im Test

Der Lexus LS ist so etwas wie die japanische Antwort auf die Mercedes S-Klasse. Doch während von der deutschen Oberklasselimousine im Jahr 2012 rund 3.300 Stück in Deutschland verkauft wurden, waren es vom LS gerade mal 15 Exemplare. Liegt das nun an der mangelnden Bekanntheit oder am Wagen selbst? Wir haben das Auto getestet.

Vier Versionen
Die 2006 eingeführte, vierte Generation des LS wurde jüngst überarbeitet. Nach wie vor werden vier Versionen angeboten: die allradgetriebene Hybridvariante LS 600h mit 445 PS Systemleistung als Normal- und als Langversion sowie der LS 460 mit einem 387 PS starken V8-Benziner, und zwar wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb. Wir wählten den LS 460 ohne AWD. Alle Varianten erhielten bei der Überarbeitung den jetzt markentypischen Diabolo-Kühlergrill. Innen wurde die Zahl der Bedienelemente verringert. Doch noch immer ist das Cockpit übersäht von Knöpfchen, auch für weniger wichtige Details wie die senkrechte Verstellung der Gurtbefestigung. Statt eines Acht-Zoll-Displays gehört nun ein riesiger 12,3-Zoll-Monitor zum serienmäßigen Navi – der größte, bisher in einem Serienfahrzeug verbaute. Gesteuert werden die Inhalte über ein wackeliges Hebelchen in der Mittelkonsole. Damit bewegt man den Cursor wie mit einem Joystick, doch folgt die Bewegung einem Raster wie bei einem Drehrad. Die Bedienung ist schwieriger als bei einem Touchscreen. So trifft man die einzelnen Schaltflächen auf dem Monitor nur schwer.

Getrübtes Bild bei der Ergonom...