Richtig Gas geben: Der Jeep Patriot 2.4 Eco+ im Test

Gar keine schöne Bescherung ereilt Autofahrer derzeit beim Blick auf die Benzinpreise: Der Preis für einen Liter Super hat sich konstant bei 1,30 Euro eingepegelt. Eine Alternative für Fahrer großer Benzinmodelle und Geländewagen ist Flüssiggas, auch als LPG bekannt. Hier verweilt der Literpreis bei nur 60 Cent. Auch Jeep sieht die Vorteile des preiswerten Kraftstoffs und bietet den Patriot als so genanntes Eco+-Modell an. Wir haben den Gas-Jeep getestet.

Extra-Tank an Bord
Äußerlich deutet nichts auf die LPG-Version hin, der Patriot gibt sich gewohnt kantig. Uns gefällt diese Form, denn sie hebt sich vom gewohnten SUV-Design auffallend ab. Im Fall unseres Testwagens ist auch das Armaturenbrett noch im eckigen Stil gehalten, mittlerweile kommen dort rundere Elemente zum Einsatz. Verbesserungswürdig ist die Anmutung der verwendeten Materialien, dafür stimmt die Verarbeitung. Erst bei genauerem Hinsehen entdecken wir am linken Ende der Instrumententafel den nachgerüsteten Knopf zum Umschalten auf Flüssiggas. Fünf Leuchtbalken zeigen an, wie viel LPG im Tank ist. Apropos Tank: Im Patriot Eco+ wird ein zusätzliches 72-Liter-Reservoir fürs Gas eingebaut. Unverändert bleibt der 51-Liter-Benzintank, als Folge der doppelten Ausrüstung sinkt das Kofferraumvolumen von 320 auf 276 Liter.

Zäher Bursche
Unter der Motorhaube verrichtet ein 2,4-Liter-Benziner seinen Dienst, der 170 PS bereitstellt. Glanzpunkte vermag das Aggregat nicht zu setzen: Generell geht es eher brummig zur Sache, ...