Test Jaguar E-Pace

Angestachelt vom gigantischen Erfolg des F-Pace hat Jaguar beschlossen, dass ein kleineres SUV vermutlich einen noch viel gigantischeren Erfolg mit sich bringen dürfte. Schließlich geht der Markt der 4,40 Meter langen Lifestyle-Alleskönner um Volvo XC40, BMW X1, Mercedes GLA und Co. derzeit am unaufhaltsamsten durch die Decke. In diesem Sinne: Hallo, lieber Jaguar E-Pace.

Ein Grazer Bursche
Hoffen wir, dass die Grazer Magna-Steyer-Werkshallen (wo man dich zusammenschraubt) deinetwegen nicht implodieren. Ich befürchte allerdings, es könnte passieren. Man muss sich ja nur den Werdegang des großen Bruders ansehen. Der X3-/Q5-/GLC-Konkurrent F-Pace hat so gut wie alle Preise dieser Welt abgeräumt. Würde Jaguar nur noch ihn anbieten, ginge es dem Unternehmen wohl trotzdem ganz gut. Mehr als 40 Prozent aller verkauften Jaguar sind F-Pace. Puh. Natürlich wird sich das mit der Ankunft des E-Pace ändern. Er ist der wohl günstigste (was nicht bedeutet, dass er in irgendeiner Weise günstig wäre), praktischste Jaguar aller Zeiten und er richtet sich an Menschen, die sich bisher nicht mal im Traum vorstellen konnten, einen neuen Jag zu kaufen. Damit meine ich vornehmlich eine Klientel: junge Familien.

Stahl-Plattform und Frontantrieb
,Halbwegs preiswert, auf kleinem Raum geräumig und möglichst praktisch veranlagt" steht also im Lastenheft. Das bedeutet: Der E-Pace muss – verglichen mit dem übrigen Marken-Portfolio – so gut wie alles anders machen. Macht er auch. Jaguars heiliges Alu-Chass...