Schickes Coupé-SUV auf japanische Art

Leibspeise? Mexikanischer Kaktusblattsalat. Lieblingsmusik? Die himmlischen Laute der nordindischen Ektara. Es gibt Leute, die lieben das Ausgefallene. Und die sagen auf die Frage nach dem Traumauto ungern VW Golf. Eher eignet sich da der Infiniti FX, denn was das für ein Fahrzeug ist, muss man selbst Autofans erklären. Am einfachsten stellt man ihn so vor: Das ist die japanische Version des BMW X6. Aus Anlass des jüngsten Facelifts haben wird das große SUV von Nissans Nobeltochter getestet – ausgestattet mit dem V6-Diesel.

Infinitis Bestseller
Mit knapp 700 Stück ist der FX Infinitis Bestseller. Man sieht, die Marke steckt noch in den Anfängen, obwohl sie schon 2008 in Deutschland startete, und zwar mit dem FX. Damit kam der Nobeljapaner etwa gleichzeitig mit dem BMW X6 auf den Markt. Dennoch ist der FX nicht die Antwort auf den X6, sondern eher umgekehrt, denn in den USA gibt es den FX schon seit 2003. Mit dem BMW X6 gemeinsam hat der FX die Charakteristik: Bei beiden Fahrzeugen handelt es sich um große SUVs mit starken Coupé-Genen. Mit 4,87 Meter Länge und 1,68 Meter Höhe hat der FX auch fast identische Maße wie der X6. Beim nun erfolgten Facelift erhielt das Auto vor allem eine deutlich andere Front, eine elektrisch öffnende Heckklappe und einen optionalen Spurhalteassistenten. Nach wie vor stehen drei Motorisierungen zur Wahl: der FX30d mit V6-Diesel, der FX37 mit V6-Benziner und der FX50 mit V8-Benziner.

Diesel für Sport und Cruisen
Der getestete FX30d holt 238 PS aus...