Fiat 500C (2009) im Test: Schickes Beinahe-Cabrio zum günstigen Preis

Was haben die legendäre Ente, der Fiat 500, und der alte Renault Twingo gemeinsam? Richtig, alle haben ein Faltdach, ob serienmäßig oder optional. Heutzutage sind solche Konzepte Mangelware. Ausnahme: Der neue Fiat 500C, der am 5. September 2009 auf den Markt kommt. Wir haben das Auto für Sie getestet.

Ein Beinahe-Cabrio
Wer den kleinen Fiat 500 kennt, war wohl bei den ersten Ankündigungen einer Cabrioversion verblüfft. So ein kleines Auto als Cabrio? Nun, ein echtes Cabriolet ist der 500C nicht, sondern nach klassischer Nomenklatur eine Cabrio-Limousine. Wer die Taste oben unter dem Dach oder den Knopf an der Schlüsselfernbedienung drückt, für den öffnet sich zwar über die gesamte Länge ein Stoffverdeck, doch die Seitenholme bleiben stehen. Im geschlossenen Zustand ist der 500C deshalb von der Seite und von vorne kaum vom 500 zu unterscheiden.

Ausgeblendete Rücksicht
Hinten ist eine Glasscheibe ins Verdeck integriert, die eine akzeptable Übersicht nach hinten garantiert, auch wenn sie etwas kleiner ist als beim normalen 500. Öffnet man das Dach, so bleibt die Scheibe zuerst stehen. Erst wenn man den elektrischen Mechanismus bis zum Ende betätigt, klappt sie weg und der Stoff schiebt sich hinten zusammen. Nun ist die Sicht nach hinten fast komplett verbaut. Diesen Nachteil versucht Fiat mit den beim 500C serienmäßigen Parksensoren am Heck auszugleichen. Sie schützen beim Zurücksetzen vor Parkunfällen, doch beim Spurwechsel ist man wie bei einem LKW auf die Außenspiegel ange...