Seit Jahrzehnten erblicken epochale Autos in Genf das Licht der Messehallen

Klein, neutral und seit Jahrhunderten kein Krieg: Die Schweiz hat in Westeuropa ihren ganz eigenen Platz. Und seit 1905 nutzen Automobil-Hersteller aus aller Welt dieses sehr spezielle Land, um ihre Kostbarkeiten den interessierten Massen als Premieren zu präsentieren. In der zweitgrößten Stadt der Schweiz, Genf, wurden auf dem Auto-Salon Fahrzeuge bestaunt, die zu Legenden wurden – die Liste der Unvergessenen ist lang.

Der jetzt als hübsche Retro-Version durch die Lande stromernde Fiat 500 fand 1937 auf dem damals noch "Nationale Automobil- und Fahrradausstellung" heißenden Auto-Salon erstmals zum Publikum. Auch deutsche Klassiker wie Opel Kapitän, Mercedes 300 SL oder Audi quattro erlebten in Genf ihre Initialzündung. Und wer von einem Jaguar E-Type träumt, in Genf wurde dieser schöne Traum zum ersten Mal wahr.

Von der Studie zur Serie
Aufregende Studien machen Lust auf die Autos der Zukunft. Ob und wie die ausgeklügelten Konzepte den Sprung in die Serienproduktion schafften, hat Genf schon oft gezeigt. Dieses Jahr wartet die autoaffine Welt unter anderem gespannt auf das Serienmodell des neuen VW Polo. Chevrolet bringt den Spark mit, der vorher als Studie unter dem Namen Beat für Aufsehen sorgte. Und wie sieht es mit Elektroautos aus? Opel bringt den Ampera mit und ganz sicher wird noch die ein oder andere Strom-Überraschung zu sehen sein. Seien Sie gut vorbereitet, klicken Sie sich entspannt durch unsere vierrädrige Genf-Stars-Geschichte.