Volle Dröhnung

Ob Skoda Yeti oder BMW X1: Der SUV-Trend geht immer mehr in Richtung kompakterer Abmessungen. Für Daihatsu ist diese Tatsache nichts Neues: Schon im Jahr 1997 debütierte der kleine Terios auf dem deutschen Markt, 2006 erschien das Nachfolgemodell.

Diskrete Überarbeitung
Kürzlich haben die Japaner dem Terios eine geänderte Optik verpasst. Allerdings muss man Kenner sein, um die Änderungen zu bemerken: Neu gestaltet wurden der Kühlergrill sowie die Heckleuchten, außerdem bekamen die Scheinwerfer ein modifiziertes Innenleben. An sich wäre der Terios dadurch nicht auffällig, wären da nicht seine Abmessungen: Eine Höhe von 1,73 Meter und eine Länge von 4,09 Meter werden mit einer Breite von nur 1,70 Meter kombiniert. Zum Vergleich: Ein Peugeot 206 ist kaum schmaler. Nun könnte man die Bescheidenheit in der Breite loben, doch der Daihatsu erhält dadurch unausgewogene Proportionen, die noch durch die farbig abgesetzten Kotflügelverbreiterungen des von uns gefahrenen Topmodells namens ,Top S" betont werden. Für den Gipfel des skurrilen Äußeren sorgen die beim Spitzen-Terios serienmäßigen 235er-Breitreifen.

Eine Frage der Wertigkeit
Beim Entern des Innenraums strahlen uns Mittelkonsole und Instrumenteneinfassungen im Alu-Look an. Doch tatsächlich handelt es sich nur um lackierten Kunststoff. Insgesamt kann der Materialmix aus Hartplastik und weichem Kunststoff nicht überzeugen, insbesondere schlagen der Geruch und die Kratzanfälligkeit negativ zu Buche. Einen Pluspunkt verdient si...