Knurriger Kompakt-Kapitän zum kleinen Preis

Woran denken Sie beim Wort "Nemo"? Junge Menschen assoziieren damit unweigerlich den lustigen Clownsfisch aus dem Zeichentrickfilm ,Findet Nemo", während andere den von Jules Verne beschriebenen Kapitän Nemo kennen werden. Nun kommt noch eine Bedeutung dazu: Citroën nennt seinen kleinsten Familientransporter Nemo. Seit kurzem ist unter dem Namen ,Multispace" eine vollverglaste Pkw-Variante auf dem Markt, die wir mit dem 68-PS-Diesel getestet haben.

Ungewöhnliche Optik
Bereits auf den ersten Blick sticht der Nemo aus dem automobilen Einheitsbrei hervor: Neben der Höhe von 1,73 Meter sorgt dafür vor allem die rundliche und wuchtige Frontpartie mit großem Stoßfänger. Kritiker sehen in ihr einen vorstehenden Unterkiefer, wir finden die Optik durchaus sympathisch. Das Kennzeichen der Multispace-Variante ist die Rundumverglasung, wobei die hinteren Passagiere die Fenster nur ausstellen können. Negativ kommt hinzu, dass das hinterste Seitenfenster recht klein ausfällt und dadurch die Sicht nach hinten einschränkt. Als sehr praktisch erweisen sich die serienmäßigen beiden hinteren Schiebetüren. Sie sind zwar recht schmal, trotzdem wird der Nemo dadurch richtig praktisch. Sie erleichtern den Zugang für die hinteren Mitfahrer, deren Fußraum ausreichend bemessen ist.

Viel Platz auf wenig Raum
Trotz einer auf dem Papier relativ bescheiden wirkenden Länge von 3,96 Meter bietet der Nemo im Innenraum enorm viel Platz. Die Kopffreiheit lässt keine Wünsche offen, die Sitzposition ist angen...