Doppelte Ladung: Citroën C6 HDi 170 Biturbo im Test

Sie lieben das Außergewöhnliche? Ihr fahrbarer Untersatz soll Ihrer Individualität zudem besonderen Ausdruck verleihen? Und Sie stehen auf gehobenen Luxus? Dann haben Sie den Citroën C6 sicherlich schon in Ihre engere Wahl gezogen. Die zwischen oberer Mittel- und der Oberklasse rangierende Avantgarde-Limousine macht es allerdings in zwei Punkten so manchem Connaisseur nicht ganz leicht: Ein hoher Einstiegspreis und die alleinige Wahl zwischen zwei relativ durstigen Sechszylindermotoren dürfte wohl einige C6-Verehrer abschrecken. Doch seit kurzem bieten die Franzosen mit der dritten Motorisierung HDi 170 Biturbo eine günstige Vierzylinder-Alternative an. Und trotz dieser abgespeckten Motorisierung bleibt der große Franzose auch in dieser Basisvariante ein außergewöhnliches Auto für Genießer und Ästheten.

Angenehm leise
Wie bei den Varianten mit großen V6-Motoren, so wurde auch der Vierzylinder-Turbodiesel im C6 gut abgekapselt. Von außen kann man zwar Dieselgeräusche deutlich wahrnehmen. Doch die Insassen werden von den Lebensäußerungen spätestens nach der Warmlaufphase kaum mehr belästigt. Bei Reisetempo geht die Motorakustik in den allgemeinen Fahrgeräuschen ohnehin ganz unter. Gelegentlich hört man lediglich das Pfeifen der Turbolader. Ja, Sie haben richtig gelesen: Hier sorgen gleich zwei Abgasturbinen für eine kraftstrotzende Zwangsbeatmung.

Parallel-sequenzieller Bi-Turbo
Genau genommen handelt es sich um eine parallel-sequenzielle Aufladung durch zwei identische Garre...