Dodge: Mit Groß-Kaliber in die europäische Golfklasse

Ein gewöhnlicher Kompaktwagen ist der Dodge Caliber nicht und das soll er auch nicht sein. Mit dem Spruch ,It's anything but cute" – was so viel heißt wie ,alles andere als brav" soll der Caliber Golf & Co Konkurrenz machen und für Dodge den europäischen Markt aufbereiten. Zunächst einmal hat die Daimler-Chrysler-Marke den Begriff ,kompakt" auf 4,40 Meter Länge und 1,80 Meter Breite gedehnt und einen 150-PS-Vierzylinder als Einstiegsmotor definiert. Die Optik soll mit kräftigen Schultern, ausgestellten Radhäusern und großen Leuchten bereits im Stand das Versprechen einlösen, alles andere als brav zu sein. Was kann der Caliber? Das haben wir für Sie getestet.

Geborgen im soliden Auto
Schon vor dem Einsteigen fällt auf: Der Neue steht kraftvoll auf der Straße. Leuchten, Außenspiegel, Räder: Alles ist etwas größer als bei einem Golf, Focus oder Astra. Das wirkt Vertrauen erweckend solide. Geborgen fühlt man sich drinnen durch die hohe Bordwand, jedoch beschränken die kleinen Fenster und die eingezogenen Dachsäulen das Raumgefühl. Das Resultat: Man steigt angenehm hoch ein, sieht aber schlecht nach draußen. Vor allem die bullige Motorhaube bleibt unsichtbar.

Weltmotor in zwei Größen
Unter der Haube des Testwagens steckt ein Zweiliter-Vierzylinder und damit der Stärkere der beiden bei Markteinführung lieferbaren Benziner aus der Weltmotoren-Familie. Beide Benziner entstammen einer Partnerschaft mit Hyundai und Mitsubishi. Gerade einmal sechs PS trennen das Aggregat im Testwagen vo...