3er GT: Die neue Dimension

Palermo (Italien), 15. März – Länger, breiter, höher, mehr Raum im Fond, mehr Platz im Gepäckabteil: Der neue BMW 3er Gran Turismo hat im Vergleich zum Viertürer und Kombi in allen Dimensionen einen Aufschlag bekommen. Wie viel Platz der GT bietet, wie praktisch er ist und ob er sich noch wie ein Dreier fährt, haben wir mit dem 184 PS starken 320d GT ausprobiert.

Anderes Gesicht, größere Nieren
Der GT unterscheidet sich nicht nur durch seine coupéartige Linienführung und das Fließheck von Limousine und Kombi, er hat auch ein etwas anderes Gesicht. Die BMW-Nieren sind größer als bei seinen Geschwistern, dadurch kommt das kurze Verbindungsstück zwischen Scheinwerfern und Nieren markanter zur Geltung. Hinter den Vorderrädern fallen auf beiden Seiten die Kiemen namens ,Air Breather" auf. Zusammen mit den ,Air Curtains" – das sind Öffnungen in der Frontschürze – kümmern sie sich um die Glättung des Luftstromes in den Radhäusern. Das soll die Aerodynamik ebenso verbessern wie der variable Heckspoiler: Er verbirgt sich in der Kofferraumklappe und fährt ab etwa 110 km/h automatisch aus und bei unter 70 km/h wieder ein. Er kann auch mittels Taste manuell aktiviert werden.

Freude am Sitzen
Am meisten interessieren am 3er GT natürlich der Fond und das Heckabteil. Satte elf Zentimeter mehr Radstand lassen in der zweiten Reihe Freude am Sitzen aufkommen. Das Einsteigen klappt leichter, denn die Sitzposition ist im Vergleich zu den 3er-Geschwistern auf allen Plätzen um 5,9 Zentimeter erh...