Test: Der XC90 Light

Am 14. April 1927 verließ in Lundby nahe Göteborg das erste Volvo-Automobil die Werkshalle. Ein perfekter Zeitpunkt, um heute, ziemlich genau 90 Jahre später, die Volvo-90er-Baureihe komplett zu machen. Und zwar mit einem Modell, dessen bezeichnender Name bereits seit 20 Jahren normalen Onroad-Vehikeln des Herstellers einen gewissen Naturburschen-Charme verleiht. Was den neuen Volvo V90 Cross Country auszeichnet und wie er sich fährt? Wir haben den raubeinigen Schwedenkombi getestet.

Willkommen im Crossover-Kombi-Nischensegment
Im Prinzip wird der V90 Cross Country mit den gleichen Zutaten nachgewürzt, wie es Audi bei den allroad-Fahrzeugen oder Mercedes bei der All-Terrain-E-Klasse macht. Heißt: Der Kombi auf der geräumigen XC90-Basis bekommt eine Bodenfreiheit von 210 Millimeter (das sind 60 Millimeter mehr als bei den normalen V90-Modellen), eine minimal verbreiterte Spur, andere Schürzen (die hintere mit dem Cross-Country-Schriftzug) sowie einen Allradantrieb mit Offroad- und Bergabfahrmodus serienmäßig. Außerdem werden die Radläufe mit schwarzem Hartplastik geschützt. Wenn Ihnen das zu viel Offroad-Optik ist, können die unlackierten Kunststoffteile aber auch durch in Wagenfarbe lackierte ersetzt werden. Bei der Konkurrenz ist das in diesem Nischensegment nicht möglich.

Zwei Diesel, zwei Benziner. Allrad und Automatik serienmäßig
Bevor es los geht, noch ein paar Zahlen zu dem neuen Modell, das sich ansonsten nicht von einem normalen V90 unterscheidet: Den Cross Country ...