Renault Mégane GT Grandtour (2017) im Test

Renault hat mit dem Mégane GT einen echten Konkurrenten zum VW Golf GTI im Angebot. Und auch, wenn der Franzose mit ,nur" 205 PS den mittlerweile 230 Pferden des GTI nominell unterlegen ist, hat Renault ein Ass im Ärmel: die Grandtour-Version des Mégane. Denn einen Golf GTI als Kombi gibt es nicht. Wir fahren den Mégane GT Grandtour und finden heraus, ob sich der Blick nach Frankreich lohnt.

Außen: hui
Gut sieht er aus, der Kombi-GT. Lackiert im exklusiven Farbton ,Iron-Blau", das sehr an die Farbe legendärer Alpine- und Gordini-Renaults erinnert. Dazu die breitere GT-Frontschürze mit vergrößerten Lufteinlässen und dezenter Spoilerlippe – der GT weiß mit subtilen Reizen zu locken, ohne zu dick aufzutragen. Die Heckschürze mit Doppelauspuff und angedeutetem Diffusor macht auch nachfolgenden Autos klar: Hier fährt kein 130-PS-Mégane. Schick sind außerdem die Voll-LED-Scheinwerfer sowie die LED-Rückleuchten, die dem Auto eine sehr moderne Optik verleihen – wenn doch nur diese gigantische Rhombe an der Front nicht wäre.

Innen: auch hui
Öffnet man die Fahrertür, fällt der Blick sofort auf die gleichermaßen schönen wie bequemen Sportsitze mit integrierter Kopfstütze. Zusammen mit dem optionalen Alcantara-Paket für 1.250 Euro kommt hier echte Sportwagen-Atmosphäre auf. So etwas sucht man bei Golf GTI oder Ford Focus ST Turnier vergebens. Ebenfalls sehr schön anzusehen und auch anzufassen – letzteres scheinen viele Hersteller oft zu vergessen – ist das Sportlenkrad mit den großen f...