Kleine Ladung: Peugeot iOn

Dieses leise Anfahren kennen wir schon, aber dann wird der Wagen deutlich lauter, klingt beinahe wie ein leiser Diesel. Auch sonst unterscheidet sich der Peugeot iOn von allen Elektroautos, die wir bisher gefahren haben. Bei einem Ausflug in Berlin zeigt der kleine Stromer, was er so auf dem Kasten hat.

i-MiEV mit gutem Namen
Der Peugeot iOn sieht dem Mitsubishi i-MiEV recht ähnlich – mit gutem Grund. Der iOn basiert auf dem i-MiEV. Aber er hat eine leicht geänderte Front, eine unkompliziertere Schaltung und den deutlich besseren Namen. Warum Mitsubishi nicht das Geld für einen etwas geruchsfreundlicher klingenden Namen als ,Mief" in die Hand nehmen wollte, soll nicht das Problem von Peugeot sein – ein olfaktorisch unbelastetes ,ion" wird den Kunden wohl eher ansprechen.

Kopffreiheit und Kofferraum
Wir sitzen in einem rechtsgelenkten Vorserienmodell. Da, wo mal der Navi-Bildschirm sein wird, klafft noch ein großes Loch, an dessen Ende ein Kabelgewirr erkennbar ist. Gerade bei einem Elektroauto mit Hochvolt-Speicher verspüren wir wenig Lust, das weiter zu erkunden. Das Gestühl ist auf allen Plätzen unspektakulär bequem ohne die leisesten sportlichen Ambitionen. Die Beinauflage fällt Kleinwagen-bedingt recht kurz aus. Aber vorne haben auch große Fahrer Platz und hinten ist es ebenfalls erträglich. Schön: Im Fond sitzt man höher als in der ersten Reihe und kann somit nach vorne rausgucken – für die Köpfe bleibt trotzdem jede Menge Platz. Und da das Batterie-Paket unter dem iOn...