Mautgebühren in den Alpen
Das kosten die wichtigsten Pässe und Tunnel
Am 25. Juni 2018 beginnen in den ersten deutschen Bundesländern die Sommerferien. Nicht wenige Familien zieht es mit dem Auto in den Süden. Doch die Strecke über die Alpen kann teurer werden als gedacht. Der Automobilclub ADAC zeigt in einer Grafik, welche Tunnel, Pässe und Autoverladestationen extra kosten.
Teurer Montblanc-Tunnel
Zusätzlich zur Autobahn-Maut des betreffenden Landes können noch gehörige Extragebühren anfallen. Ist der 5,5 Kilometer lange Bosruck-Tunnel in Österreich mit 5,50 Euro pro Fahrt noch recht human, werden für den 11,6 Kilometer langen Montblanc-Tunnel zwischen Frankreich und Italien saftige 44,40 Euro aufgerufen. Auch deshalb empfiehlt sich eine Vorausplanung und -berechnung. Ein Beispiel: Es soll für eine Woche mit dem Pkw nach Slowenien gehen. 9 Euro kostet die 10-Tages-Mautvignette für Österreich, hinzu kommen 7,20 Euro pro Fahrt durch den Karawankentunnel auf der A11. Slowenien bemisst seine Maut nach der Fahrzeughöhe an der Vorderachse. Normale Autos bleiben hier unter 1,30 Meter und zahlen 15 Euro für sieben Tage. Macht insgesamt 31,20 Euro für die Hinfahrt.
Digitale Maut mit Tücken
Zunehmend werden Mautstationen übrigens digitalisiert. Das kann praktisch sein, wenn nur das Kennzeichen erfasst werden muss. Aber es führt auch immer häufiger zu technischen Schwierigkeiten mit den Bezahlsystemen, etwa in Italien. Nicht bezahlte Mautforderungen können bis zu zehn Jahre lang eingefordert werden. In Österreich können Missverständnisse zu Ersatzmautforderungen führen. Besonders bei einer streckenbezogenen Maut wie in Italien und bei vielen Tunneln hilft es, sich vorab kundig zu machen.
Kreditkarten-Ärger in Italien
So kann es passieren, dass sich in Italien bei Bezahlung mit Kreditkarte zwar die Mautschranke auf der Autobahn öffnet, aber der Betrag nicht abgebucht wurde. Auf dem Beleg steht dann „mancato pagamento“ (keine Zahlung). In solchen Fällen sollte das nächste „Centro Servizi“, auch „Punto blu“ genannt, aufgesucht werden. Die Standorte finden sich auf der Homepage des Mautsystems „Telepass“.
Teurer Montblanc-Tunnel
Zusätzlich zur Autobahn-Maut des betreffenden Landes können noch gehörige Extragebühren anfallen. Ist der 5,5 Kilometer lange Bosruck-Tunnel in Österreich mit 5,50 Euro pro Fahrt noch recht human, werden für den 11,6 Kilometer langen Montblanc-Tunnel zwischen Frankreich und Italien saftige 44,40 Euro aufgerufen. Auch deshalb empfiehlt sich eine Vorausplanung und -berechnung. Ein Beispiel: Es soll für eine Woche mit dem Pkw nach Slowenien gehen. 9 Euro kostet die 10-Tages-Mautvignette für Österreich, hinzu kommen 7,20 Euro pro Fahrt durch den Karawankentunnel auf der A11. Slowenien bemisst seine Maut nach der Fahrzeughöhe an der Vorderachse. Normale Autos bleiben hier unter 1,30 Meter und zahlen 15 Euro für sieben Tage. Macht insgesamt 31,20 Euro für die Hinfahrt.
Digitale Maut mit Tücken
Zunehmend werden Mautstationen übrigens digitalisiert. Das kann praktisch sein, wenn nur das Kennzeichen erfasst werden muss. Aber es führt auch immer häufiger zu technischen Schwierigkeiten mit den Bezahlsystemen, etwa in Italien. Nicht bezahlte Mautforderungen können bis zu zehn Jahre lang eingefordert werden. In Österreich können Missverständnisse zu Ersatzmautforderungen führen. Besonders bei einer streckenbezogenen Maut wie in Italien und bei vielen Tunneln hilft es, sich vorab kundig zu machen.
Kreditkarten-Ärger in Italien
So kann es passieren, dass sich in Italien bei Bezahlung mit Kreditkarte zwar die Mautschranke auf der Autobahn öffnet, aber der Betrag nicht abgebucht wurde. Auf dem Beleg steht dann „mancato pagamento“ (keine Zahlung). In solchen Fällen sollte das nächste „Centro Servizi“, auch „Punto blu“ genannt, aufgesucht werden. Die Standorte finden sich auf der Homepage des Mautsystems „Telepass“.
Bildergalerie: Mautgebühren in den Alpen
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