Skoda Octavia Combi 4x4 kommt mit Haldex-5-Kupplung

Skoda hat die Octavia-Reihe komplett neu aufgelegt und bietet nun den Kombi wieder als Allradvariante unter dem Namen ,4x4" an. Das Vierrad-System arbeitet mit einer Haldex-Kupplung der fünften Generation. Dieser Antrieb kommt unter anderem bereits im neuen Golf 4Motion zum Einsatz und soll nun auch den Skoda in der Spur halten.

Blitzschnelles Zuschalten
Das neue System ist im Vergleich zur bislang im Allrad-Octavia verwendeten Haldex-4-Kupplung um 1,4 Kilogramm leichter. Die Technik reagiert innerhalb von Millisekunden auf alle denkbaren Antriebseinflüsse. Im normalen Fahrbetrieb und bei geringer Last wird weitgehend die Vorderachse angetrieben. Das hilft beim Spritsparen, denn die Hinterräder werden nur bei Bedarf zugeschaltet. Ein Steuergerät berechnet das ideale Antriebsmoment, ein variabler Anpressdruck auf die Kupplungslamellen stellt den Kraftschluss her. Selbst wenn der Octavia Combi 4x4 schnell anfährt oder beschleunigt, drehen die Räder laut Hersteller in der Regel nicht durch.

Elektronische Differenzialsperren
Serienmäßig ist die dritte Generation des Octavia Combi 4x4 mit elektronischen Differenzialsperren (EDS) an Vorder- und Hinterachse ausgestattet. Während die Haldex-Kupplung als Längssperre fungiert, hat EDS die Funktion einer Quersperre und soll beim Anfahren auf unterschiedlich griffigen Fahrbahnoberflächen helfen. Dreht ein Rad durch, wird die Antriebskraft an das gegenüberliegende Rad übertragen. Dabei bremst die Technik das durchdrehende Rad gezielt ab und schickt die Kraft auf das besser greifende Rad. Zu den positiven Nebeneffekten soll auch gehören, dass der Reifenverschleiß geringer wird.

Zwei Diesel, ein Benziner
Der Combi 4x4 kann mit einem 105 PS starken 1,6-Liter-Diesel oder einem Zweiliter-Diesel mit 150 PS bestellt werden. Als Benziner ist ein 1.8 TSI mit 180 PS zu haben. Der neue Allradler soll im Schnitt 14 Prozent weniger Sprit als sein Vorgänger verbrauchen. Dabei helfen nicht nur ein um 40 Kilogramm reduziertes Gewicht, sondern auch die verbesserte Allradtechnik, eine Bremsenergierückgewinnung und ein Start-Stopp-System.

Marktstart demnächst, noch kein Preis
Der Allrad-Octavia kann ab zirka Mitte Mai 2013 bestellt werden. Er ist in den Ausstattungsversionen Ambition und Elegance erhältlich. Die Preise will Skoda in den kommenden Tagen bekannt geben. Der Octavia mit reinem Frontantrieb startet bei 19.040 Euro.

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