Sieben auf einen Streich
Hyundai bringt den Grand Santa Fe als Nachfolger des ix55
Platz für Sieben
Wie der Name bereits verrät, stammt der Grand Santa Fe vom aktuellen Santa Fe ab. Wichtigster Unterschied ist die um 22 Zentimeter auf 4,91 Meter gestreckte Karosserie. Äußerlich ist der große Bruder an längeren hinteren Türöffnungen, verlängerten dritten Seitenfenstern, eckigen Auspuffrohren und einer modifizierten Frontpartie erkennbar. Aufgrund des um zehn Zentimeter auf 2,80 Meter gewachsenen Radstands wird der Grand Santa Fe zum Siebensitzer. In Reihe zwei gibt es zum gleichen Preis entweder zwei Einzelsitze oder eine durchgängige, in der Länge verschiebbare Bank. Die dritte Reihe bietet Platz für zwei Personen und kann vollständig im Boden versenkt werden. Dann fasst das Gepäckabteil 604 Liter, ein Plus von 70 Liter gegenüber dem normalen Santa Fe. Maximal gehen 1.842 Liter hinein. Noch spannender dürfte für manchen Interessenten die Anhängelast sein: Sie beträgt zwei Tonnen.
Nur mit Diesel
Um Pferdeanhänger und Ähnliches ordentlich wegziehen zu können, gibt es als einzigen Motor den 2,2-Liter-Diesel mit 197 PS in Verbindung mit Sechsstufenautomatik und Allradantrieb. Das Common-Rail-Aggregat liefert ein maximales Drehmoment von 436 Newtonmeter, es steht zwischen 1.800 und 2.500 Umdrehungen bereit. Wie bei Hyundai üblich, ist die Serienausstattung großzügig: In der Style genannten Einstiegsversion sind Xenon-Scheinwerfer, Ledersitze, eine Zweizonen-Klimaautomatik, ein beheizbares Lederlenkrad, Sitzheizung vorne und eine Rückfahrkamera inklusive. Noch mehr bietet die Premium-Ausführung, unter anderem 19-Zoll-Alufelgen, ein Navi mit Sieben-Zoll-Monitor, elektrisch verstellbare Vordersitze oder eine Sitzheizung für die zweite Reihe. Mit dabei sind zudem ein Spurhalteassistent und eine elektrisch öffnende und schließende Heckklappe. Wer mag, kann optional kühlbare Vordersitze oder einen automatischen Einparkassistenten ordern. Die Preise beginnen bei 45.600 Euro, der Hyundai Grand Santa Fe Premium kostet 50.130 Euro.
Bildergalerie: Sieben auf einen Streich
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