Immer breit: Der Hummer H3 frisst sich durch die Gegend

Klar ist nur eins, wir werden jeden Augenblick den Grip verlieren, jämmerlich im Sumpf hängen und nicht wissen, wie es weitergeht. Wir haben es nicht anders verdient. Die Beifahrerseite unseres Autos liegt 40 Prozent höher als die Fahrerseite. Der Teich, den wir gerade durchfahren, besteht aus einer undurchsichtigen Schlammsoße. Schwappend, schmatzend und gurgelnd wühlt sich der Wagen durch den Schlamassel. Wir wissen wirklich nicht, ob dieser Test funktioniert.

Taucht einfach auf
General Motors produziert den Hummer H3 in Shreveport im US-Bundesstaat Louisiana. Allerdings kommt der Hummer ursprünglich nicht von GM. Erst 1999 kaufte die Firma die Markenrechte am damaligen Hummer H1 von der Firma AM General, welche den zivilen H1 aus dem militärischen Grundmodell HMMWV (gesprochen ,Humm-Wie": High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle) entwickelt hatte. GM legt Wert darauf, mit dem HMMWV, der zunehmend zum mechanischen Sinnbild der amerikanischen Schwierigkeiten im Irak wird, nichts zu tun zu haben. Der dem HUMMWV technisch sehr ähnliche H1 wird nicht mehr hergestellt, zirka 125 Stück befinden sich noch im Lager. Die Modelle H2 und H3 ähneln zwar noch in ihrer Optik dem alten Namensgeber, sind technisch aber eher in der Nähe zu Cadillac Escalade und SRX anzusiedeln, wobei sie aber stark auf Geländegängigkeit getrimmt wurden.

Palette ausgeweitet
2002 stellte GM dann den ersten eigenen Hummer auf die Beine: Der H2 wurde geboren. Diesem wurde 2004 eine Pick-up-Version zur Seite...