Honda CR-Z im Test: Kurz, breit – und frech trotz Hybrid

Erinnern Sie sich noch an den Honda CR-X? Ein kleines, sportliches Auto der 80er-Jahre, das bei vielen Fans immer noch hoch im Kurs steht. Als wir den CR-Z zum ersten Mal sahen, als Studie auf der Tokio Motor Show 2007, dachten wir sofort an den Youngtimer – und waren ein wenig befremdet angesichts des Hybridantriebs. Nun kommt das Fahrzeug am 5. Juni 2010 auf den Markt. Wir haben es bereits getestet.

Für quietschende Kurven
Dass der CR-Z auf Hondas Hybridmodell Insight basiert, mag man zuerst gar nicht glauben. Schon von außen wirkt der neue Honda nicht nur kleiner und flacher, sondern auch viel weniger gesetzt. Mit 4,08 Meter Länge ist er deutlich kürzer als der knapp 4,40 Meter lange Insight, und auch der Radstand ist geringer. Das merkt man natürlich beim Fahren: Dabei wirkt das Auto sehr wendig und agil. Trotzdem lässt sich der Winzling auch bei hohem Tempo noch willig dirigieren und läuft trotz fehlender Länge ganz ordentlich. Aber mehr Spaß macht allemal die Landstraße – oder auch mal der Kreisverkehr. Hier dreht man mit dem Auto gern eine Runde mehr und lässt dabei die Reifen quietschen. Dabei bleibt der Wagen auch dank des serienmäßigen ESP gut kontrollierbar. Beim Insight käme kaum jemand auch nur auf den Gedanken, freiwillig 360 Grad oder mehr zu fahren.

Viel Spaß beim Lenken
Die Kurve ist das Biotop des CR-Z, auch wenn das Fahrwerk dabei etwas wankt und bei schnellen Links-rechts-Manövern wackelt. Etwas zu weich für ein sportliches Fahrzeug ist der CR-Z schon. D...