Premium auf französische Art

Wenn Autos Fahrräder wären, wäre der Sportwagen ein Rennrad, das SUV würde zum Mountainbike mutieren und der Kombi zum Trekkingbike mit Zeltgepäck hintendrauf. Und das Cabrio? Schwer zu sagen, vielleicht ein City-Bike? Jedenfalls fährt man Cabriolets eher aus Jux und Dollerei, als aus einem triftigen Grund. Man will nichts transportieren, man will keine Rundenrekorde aufstellen und oft ist selbst Alltagstauglichkeit nicht so wichtig. Cabrios sind auch nicht optimal, wenn es darum geht, im Winter in die Arbeit zu fahren. Die Lust-auf-frische-Sommerluft-Mentalität passt gut zur neuen Franzosen-Marke DS. Deshalb haben wir die Cabrio-Version des neuen DS 3 für unseren Test gewählt.

Aus Citroën DS 3 wird DS 3
Moment mal: Neue Marke DS? Nun, die Abspaltung von Citroën wurde schon 2014 angekündigt, offiziell ist es aber erst seit Januar 2016: Seitdem führt das Kraftfahrtbundesamt DS als eigenständige Marke. Nun bemüht man sich um ein eigenes Händlernetz, bis 2020 sollen etwa 70 Standorte in Deutschland entstehen, wobei DS zum Teil auch nur in einem eigenen Bereich neben Peugeot und Citroën präsentiert wird. In Deutschland sind die drei Baureihen DS 3, DS 4 und DS 5 eher wenig bekannt, und 2015 wurden nur rund 5.400 Stück davon verkauft.

Neuer DS 3? Ein Facelift?
Und was bedeutet ,neuer DS 3"? Nun, wenn man mal von der neuen Marke absieht, handelt es sich um ein Facelift: Der Grill wurde verändert, es gibt vielfältige Personalisierungsmöglichkeiten (angeblich sogar drei Millionen) ...