Der Freund für Sperriges

Kleine Vans erhalten in letzter Zeit immer mehr Konkurrenz von den Mini-SUVs. Doch abgesehen vom Allradantrieb haben die Minivans oft genauso viel zu bieten wie die robuster wirkenden Vettern. So kann man mit dem nur 4,08 Meter langen Citroën C3 Picasso unglaublich viel transportieren. Anlässlich des jüngsten Facelifts haben wir die Dieselversion mit 92 PS gefahren.

Guter Vortrieb mit 1,6-Liter-Diesel
Das Facelift brachte dem C3 Picasso oder C3P, wie er manchmal bezeichnet wird, nur minimale Retuschen wie eine andere Schürze mit LED-Tagfahrlicht. Unter der Haube ist alles beim Alten: Zwei Benziner, zwei Diesel sowie eine Autogasversion werden angeboten. Der gefahrene 1,6-Liter-Selbstzünder mit 92 PS liefert guten Vortrieb. Seine 230 Newtonmeter bringen das Auto gut aus dem Drehzahlkeller heraus. Das zählt bei einem Wagen, der wohl oft im städtischen Umfeld bewegt wird. Beim Auffahren auf eine stark befahrene Autobahn sind jedoch die dürftigen Sprintfähigkeiten zu spüren: Auf Tempo 100 kommt man erst nach 14,7 Sekunden.

Keine Start-Stopp-Automatik
Beim gefahrenen HDi 90 ist eine Fünfgang-Schaltung Serie, während der stärkere Bruder HDi 115 sechs Gänge besitzt. Die Schaltung ist wabbelig – klare Schaltpunkte fehlen hier. Wer die Gänge nicht selber wechseln mag, kann alternativ ein automatisiertes Sechsgang-Schaltgetriebe bestellen. Dann ist auch eine Start-Stopp-Automatik an Bord, die der Schaltversion fehlt. Der Spritverbrauch sinkt durch den zusätzlichen Gang und das Start-...