Stadt-Land-Avantgarde: Das SUV Citroën C-Crosser im Test

Ein weißes Trikot mit sympathischen roten Punkten, gewebt aus billiger Sprühfarbe, klebt vor uns auf dem schmalen Asphaltband – das Bergtrikot der Tour de France. Hier quälen sich bei durchschnittlich 7,7 Prozent Steigung die Fahrer der Tour hinauf zum 2.114 Meter hohen Col du Tourmalet, dem höchsten Straßenpass der französischen Pyrenäen. Wir haben es da schon leichter, in unserem Citroën C-Crosser, dem ersten SUV (Sports Utility Vehicle) der stilbewussten Franzosen.

Made in Japan
Laut Citroëns Chefdesigner für den C-Crosser, Oleg Son, soll der Wagen als echter Citroën gehandelt werden. Das ist keine Selbstverständlichkeit bei einem Auto, welches weitestgehend von einem anderen Hersteller konzipiert wurde. Der C-Crosser basiert nämlich auf dem Mitsubishi Outlander und wird auch genau wie dieser im japanischen Werk Mizushima gebaut. Einzig und allein der HDi-Dieselmotor wird in Trémery in Frankreich hergestellt. 20.000 C-Crosser sollen pro Jahr ihren Geburtsort in Japan verlassen.

Winkel-Erbe
Ein Citroën muss herausragen aus der allgemeinen Masse der Fahrzeuge, das erwarten wir einfach. Und beim C-Crosser haben sich die Franzosen nicht lumpen lassen. Von allen Seiten ist der Wagen sofort als ein Citroën zu erkennen. Vorne strebt der verchromte Doppelwinkel mit angesetzten horizontalen Linien nach außen. Zwischen die äußeren Enden der Chromstreben klemmen die Ausläufer der Frontlichter, was dem Gesicht des C-Crosser eine ordentliche Portion Eigenständigkeit verleiht und ihn ...